Montag, 1. März 2021

Kryptische Signale im Alltag

oder wann weiß man das man Alt wird?

In Zeiten von Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen fragt man sich immer öfter womit man sich seine Zeit vertreiben soll. Und NEIN ich bin kein Mensch der mit freudiger Erwartung einem Spaziergang entgegensehnt obwohl es wahrscheinlich meinem Körper gut tun würde. Die einen suchen ihr Glück in Serien auf den bekannten Streamingportalen, andere wiederum versuchen Kontakte zu knüpfen auf den immer größer werdenden sozialen (oder wie ich sie nenne “unsozialen”) Netzwerken. Wieder andere fangen an Wege zu suchen ihre paar Taler zu vermehren und investieren in Kryptowährungen.

Meine kryptische Begegnung hatte ich gerade gestern auf sky bei der dritten Staffel von Twin Peaks. Vorab muss ich dazu sagen das ich ein große Fan von David Lynch bin und auch ein riesiger Verehrer der surrealen Kunst. Vor rund 25 Jahren habe ich die Serie und die Filme von dem Großmeister der Bilder gesuchtet wie kaum einen anderen. Jeder Streifen wurde gefühlt 100 mal gesehen und jede Szene gedeutet und analysiert. Natürlich nur soweit mein Horizont gereicht hat. Die neue Staffel von Twin Peaks geht jedoch weiter… sie zelebriert kryptische Bilder und Handlungen und läßt das bekannte Gut und Böse in zu vielen Facetten erscheinen das mir die Synapsen durchbrennen. Speziell die 8. Folge der Serie erschließt sich mir in keinster Weise – zu vielen Bilder die mein altes Hirn nicht mehr aneinanderreihen kann und die am Stück betrachtet auch nicht mehrmals wiederholt werden können, da sie zu abstrakt und beinahe schon krank sind. Nachdem ich den angeblich so entscheidenden Part zweimal angesehen habe musste ich leider aufgeben und mir selbst eingestehen – mein Geist ist offenbar in den letzten 25 Jahren nicht mehr in der Lage solch Inhalte zu verarbeiten. Oder vielleicht liegt es auch speziell an den letzten 12 Monaten in dem dieser Geist all die schönen Dinge nur noch in weiter Ferne realisiert und das düstere Szenario der Coronapolitik dieser angstgeprägten Gesellschaft täglich dunkler wird.

Immer kryptischer geht es auf den sozialen Netzwerken zu. Die unterschiedlichen Algorythmen versuchen den Ansturm in Coronazeiten Herr zu werden und scheitern kläglich. Dabei haben die sogenannten Jugendkonformen Plattformen mit einer Tatsache zu kämpfen gegen die einfach noch keine Heilmittel gefunden wurde: NEID, MISSGUNST und ANGST. Vermeindlich gute Instrumente der Meldung von unangebrachten Content werden missbraucht um nicht gemochtes anzuprangern und einige Plattformen nehmen diese Meldungen um lassen sie von Algorythmen analysieren. Bedeutet im Umkehrschluß: Denunzieren wird zum Volkssport weil es ja gut funktioniert. Statt einfach weiterzuscollen oder inhaltlich sachlich zu diskutieren wird gemeldet und das dann nicht mit einem Account… NEIINNNNNNN… man hat ja gleich fünf und alle 5 werden dann aktiv. Wenn diese Personen die Energie in eigenen hochwertigen Content stecken würden wären sie vielleicht sogar schon “FAME” – im übrigen auch ein Wort das heutzutage fast schon als Berufswahl genutzt wird. Das ist schon ziemlich kryptisch in meinen Augen.

Und dann gibt es da noch die kryptischen Währungen und damit auch Kryptozocker, die lange Zeit als Nerds verschriehen waren und dem Normalsterblichen verborgen blieben. Versteht mich nicht falsch.. ich habe es vor der Währungsreform geliebt unterschiedliche Währungen im Urlauben zu benutzen.. aber achjaaaa… Urlaub buchen ist ja momentan auch ziemlich kryptisch. Und nicht vergessen: Immer noch gilt dieser Markt als hochspekulativ und volatil, sodass es keine gute Idee ist, sämtliche Talerchen einzusetzen, die man zur Verfügung hat. Doch die schnelle Wiederverfügbarkeit der Investition und einige andere Vorteile wie die wachsende Regulierung durch Behörden und verbesserte Sicherheitsmechanismen wissen zu überzeugen: Immer mehr große Hedgefonds und Banken steigen mit ein und pumpen große Geldvolumina in die Digitalen Währungen. Dadurch wird der Markt noch zusätzlich stabilisiert und auch für kleine Anleger lohnender. So sprengte der Kurs der Ethereum-Coin Anfang Februar erstmals die 1500-Dollar-Grenze. Wer Ethereum zu günstigen Konditionen kaufen möchte, ist bei der Trading-Seite Bitvavo gut aufgehoben. Dort gibt es auch alle notwendigen Informationen. Doch verbrennt euch nicht Eure Finger und informiert euch immer umfassend, bevor ihr eure Sparsocke zur Bank bringt. Hier zum Beispiel findet ihr alles zum aktuellen Ethereum Kurs.

Mein Fazit… wahrscheinlich sind wir alle in der Matrix gefangen. Ich nehm die rote Pille.