Dienstag, 29. November 2022

Supergood kann es auch vegetarisch sein?

oder Zwischenstation im vegetarischen grünen Salon des Fast-Food Restaurants “Supergood for me” in Berlin.

blog_supergoodberlin

Sein Restaurant “Supergood for me” zu nennen ist schon mutig. Als neuer Versuch dem gemeinen fleischfressenden Deutschen ein vegetarisches Konzept zu verkaufen sollte man die Namen sorgsam wählen.. so denkt man… nö!… dachte sich der Macher des Restaurants an der Friedrichstraße. Ich nenn’ den Laden Supergood weil das die Qualität ist die man hier bekommt. Frisch, Bio und vegetarisch. Soweit, sogut… doch ob das Konzept funktioniert muß der lange finanzielle Atem des Betreibers beweisen, denn selbst bei meinem dritten Besuch war die Platzwahl doch immernoch äußerst vielfältig.

Das führe ich aber nicht unbedingt auf das Essen zurück, im Gegenteil. Mein erster Besuch war eher ein Zufall. Angezogen durch einen Artikel zur Eröffnung der vegetarischen Fast Food Lokals verirrte ich mich irgendwann im Supergood und nahm die Chance wahr einen “to take away” Burger zu bestellen. Und ehrlich.. ick hab das Fleisch nicht wirklich vermisst. Im Gegenteil.. er war schmackhaft und wenn mir jetzt die nette Bedienung nicht vorher gesagt hätte, das der Burger ohne totes Tier gemacht wird, ich hätte es wahrscheinlich nicht mal bemerkt. .. Schande auf meine Geschmacksnerven… aber so war es. Nun auch der zweite und nun dritte Besuch in dem optisch sehr angenehm gestalteten Restaurant erwiesen sich als keine Fehlentscheidung. Frühlingsrollen mit Gemüse und Polentasticks mit Tomatenchutney waren ebenso schmackhaft wie günstig, wenn auch ein kleines bissl pappig…. aber gute vegetarische Küche zum mitnehmen war es allemal…

Man möge dem Besitzer und Initiator dieses Konzeptes noch einen langen vegetarischen Atem wünschen, da trotz Ankündigung weiterer Supergood Filialen, eine Existenz einer Veggi-Kette, gerade in der unmittelbaren Umgebung von unzähligen Spitzenrestaurant am Schiffsbauerdamm schwierig, wenn nicht sogar fast unmöglich zu sein scheint… das wiederum mußte das ehemalige “Bio-Fast-Food” Konzept Gorilla schon nach kurzer Zeit feststellen. Wer also mal zufällig in der Friedrichstraße verweilt, es eilig hat oder entspannt mit WLAN im Netz eine Veggi-Mahlzeit genießen will, dabei auch noch Chilligen Sound hören mag.. der is hier absolut an der richtigen Adresse. Und besser als ein Döner ist das Essen hier allemal…. ich knabber jetzt noch schnell meine Polentasticks weiter… *yummiyummi*