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Wenn der Storch ein neues Kind bringt: Renger Patzsch in Schöneberg

oder Meister Adebar mit neuem Namen und sehr guter Küche

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Mein letzten Flammkuchen hab ich in der Schweiz gegessen und ich glaube einen solchen werde ich in diesem Leben nicht mehr besser essen. Dennoch war es mal wieder an der Zeit in Berlin einen Klassiker zu besuchen – den Storch. Eine Berliner Institution in diversen Flammkuchenvariationen. Meine Kinnlade war relativ unsanft auf dem Tisch gelandet als ich feststellen mußte das der Storch leider schon vor 3 Jahren Insolvenz anmelden mußte. Gräßlich diese dauernden Veränderungen im Leben 😉 … dennoch mußte ich dem neuen Restaurant Renger Patzsch einen Besuch abstatten und konnte gleich beim ersten Blick ganz beruhigt feststellen: Flammkuchen jibbet nach wie vor.

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Das Restaurant hat seinen kargen Charme von früher durch etwas mehr Interior und Einzeltischen statt Bänken aufgepimpt – und lebt dazu umsomehr vom superfreundlichen Personal und den Gerichten die serviert werden. Diese sind wie eingangs besprochen eine kleine Hommage an das alte Storch Restaurant. Flammkuchen in diversen Geschmackrichtungen aber eben auch sehr leckere feine und deftige Hauptspeisen aus regionalen Gefilden. Natürlich konnte ich nicht umher einen Flammkuchen zu probieren und war, wie schon damals seelig, wenn auch nicht sprachlos – da ich eine Meßlatte auflegte die unschlagbar scheint – den Flammkuchen einer schweizer Künstlerin !! Die weiteren Speisen im Renger Patzsch waren jedoch wirklich einzigartig. Ein frischer rote Beete Salat und eine auf den Punkt servierte Entenbrust auf Linsen treiben mir jetzt noch die Spucke in die Backen.

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Leider waren beide Speisen üppig genug um die anvisierte Nachspeise von meiner Wunschliste zu streichen – schließlich muß ick meine Konfektionsgröße einigermaßen halten… ach gott dieser Winterspeck greift schon wieder an – ick brauch Maßnahmen. Abschließend muß ich dieses Restaurant empfehlen, denn alleine der Wille etwas altes sanft zu erneuern verdient einen Preis. Bewährtes halten und mit frischen garnieren… das nenn ick eine sinnvolle kulinarische Restaurierung… Danke liebes Renger Patzsch für die Gaumenfreuden, doch ein bissl mosern muß ick doch. „who the fuck“ hat sich den Namen ausgedacht *lol* … Renger Patzsch – ein Landschaftsfotograf als Namensgeber für ein Restaurant… ?? Trotz Erbschaft irgendwie ein weiter Weg für diese leckere Küche… und vor allem kann sich ditt doch keener merken… ick sag weiterhin Storch 🙂

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Wer das Restaurant in der Wartburgstraße 54 in Berlin Schöneberg geniessen will sollte auf jeden Fall zum Reservierungs-Telefon greifen und den Weg mit den Öffentlichen realisieren. Schönebergs angesagte Gegend überschlägt sich nicht grad mit Parkplätzen 🙂

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