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Tom Vek verleiht seine Stimme

oder „Es war die Nachtigall und nicht die Lerche“

blog-tomvek
credit: Can Evgin

Das Zitat aus Shakespeares Romeo und Julia kommt mir immer dann in den Sinn wenn mich jemand auf meine Stimme anspricht. Zumeist erwarten die Menschen bei dem Namen und der Erscheinung „Sheila“ eine weibliche Stimme und gerade in Radiointerviews oder Telefongesprächen reagieren die meisten desillusioniert *lool*. Natürlich passiert sowas aber auch in ganz alltäglichen Situationen. Während einer kleinen privaten Party die ich besuchte und deren Motto Diven im allgemeinen war .. watt’n duftes Thema .. fragte mich ein kleiner Bengel mehr oder weniger im vorbeigehen nach einem Teller oder Besteck oder what ever.. und meine Antwort flashte ihn komplett. Wobei nicht unbedingt der Inhalt zur Verwunderung beitrug… sondern eben mein wohlklingendes doch sehr männliches Stimmchen *lool*


Die anschließende Frage und Antwortstunde trug hoffentlich zum Verständnis der nachkommenden Generation bei *lool* … jedenfalls war es ein spaßiges Erlebnis weil Kinder einfach mal offen und frei von der Seele antworten und fragen. Sehr belebend war diese Diskussion über das warum und wieso …. Nun hat Tom Vek genau diesen Effekt in umgekehrter Anwendung genutzt um in seinem neuen Video die Betrachter zu verwirren. Mit einer tollen ganz jungen androgynen „Debbie Harry“ in der Hauptrolle läßt er sein neues Video „the Chore“ in die Zeit der klassischen 50ties Talkshows eintauchen und spielt selbst „nur“ den Moderator. Wenn man das Video eine Weile betrachtet bekommt das blonde Mädel irgendwie eine neue Persönlichkeit – man versucht einen jungen David Bowie zu finden bzw. um in heutiger Zeit zu bleiben einen Bill Kaulitz. Die Stimme scheint die Person komplett zu metamorphen… ich finde die Idee sensationell… und Danke der lieben Gloria das sie sowatt duftet gefunden hat.

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