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What happens to Drag Dad?

oder ein verfilmte Reise ohne Wiederkehr?

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Oft finde ich wunderbare Arbeiten von Menschen, die den gleichen Anspruch an das Abenteuer haben wir ich selbst. Ein Fundraiser Kampagne die die Erstellung des des Dokumentarfilmes „Drag Dad“ ermöglichen sollte endete mit großem Zuspruch und weit über das gewünschte Ziel. Die Trailer und Teaser versprachen einen ehrlichen Umgang mit dem Thema Drag und Familienvater. Denn genau das Thema ist sooo unglaublich spannend. Als Vater eines Kindes steht man oft vor der Problematik des Outings. Wann darf man wem die Geschichte erzählen ohne das das eigene Kind in „Schwierigkeiten“ gerät? Denn die ach so offene Gesellschaft tratscht gern mal hinter dem Rücken und vor allem auf dem Rücken des Kindes. Umgangsverbote und gut gemeinte Ratschläge sind da keine ungewöhnlichen Maßnahmen.

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Ja selbst im Kreise der eigenen Familie gibt es Erklärungsnöte wenn der Onkel plötzlich mit Brüsten auftaucht. Drag Dad scheint ein toller Ansatz zu sein wiedereinmal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Doch was ist mit dem Film. Letzte Einträge des Machers Björn Flóki konnte ich Mitte 2013 auf Facebook finden. Die Geschichte des Dragstars Tyra Sanchez alias James William Ross IV und seinem/ihren Sohn Jeremiah wäre eine wunderbare Empfehlung für die Nachsilvesterzeit, nicht nur weil Ru Paul zur 7. Staffel einlädt und Tyra Sanchez eine der Ikonen der Dragrace Ära ist sondern weil das Thema einfach toll ist und ich gerne die Geschichte hinter der Fassade gesehen hätte. Nun ich werde wohl mal versuchen Kontakt aufzunehmen und vielleicht hab ich ja Glück. Wenn nicht bleibt es bei dem Teaser, die Webseite und der Tatsache, das es nicht ungewöhnlich ist im Fummel über die Bühnen dieser Welt zu hoppeln und gleichzeitig ein ganz „normales“ Familienleben zu führen.

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