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Ben und Lemmy im Fast Food Fiction Trash Theater

oder wenn sich auch nur einer von Euch stinkenden *piiiep* rührt versprech ich Euch ich werde Euch die Eier einzeln abschießen…. *lol*

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Eisen soll man schmieden solange sie heiß sind.. sagt ein altes Sprichwort und Reviews soll man schreiben solange man noch alles im Koppe hat … das is dann mal meine Interpretation des Sprichwortes. Besser isses in dem Alter… die ganzen Post-Its die ick kleben müßte würde einfach zu viel Bäumen das Leben kosten um mir all die Highlights des gestrigen Abends zu merken. Fast Fiction Theater im White Trash Fast Food stand auf dem Programm und ist eine … na sagen wir mal Adaption des geliebten Klassikers Pulp Fiction. Irgendwie ist der Handlungsstrang ähnlich und doch gänzlich auf das White Trash fokussiert.

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Das ganze Stück hat zwei Akte, ein Teil spielt oben im Restaurant wo man so ganz nebenbei während man seine Nachos in den Schnabel schiebt mittendrin  im geschehen sitzt. Teilweise hat man das Gefühl die Ballern dir die Jalapenos aus deinen Knochen und dann wieder läßt dir eine scheinbar endlose Konversation Zeit für mehrere große Chips mit Käse – ehrlich gesagt hätte ich gern weniger Konversation und mehr Geballere. Warum? Weil ick mir an dem ganzen Käse vollkommen überfressen habe… *rülps*… tschuldigt Mädels… is mir so rausgerutscht. OK… nachdem es im ersten Akt wie im großen Vorbild von Tarantino um Sex, Drugs, Bier und Burger geht… im übrigen würde ich den Kellner ab heute immer fragen ob die Burger heute so richtig frisch sind ;-) – aus leckerem Burlesque-Kellnerinnen Oberschenkel Fleisch *lol*…. wird der zweite Teil im Kellner auf der Bühne dargeboten. So richtig mit Bestuhlung… und da geht es ab das Feuerwerk.

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Musikalisch untermalt wird das ganze unter anderem von Becky Lee – einer wundervolle Allroundmusikerin die mit einer Stimme gesegnet ist, das mir beinahe die übermalte Unterlippe auf die Knie fiel. Ick mußte danach echt Gloss nachlegen weil mir dauernd der Mund offenstand und ditt Gloss voll in die Mundwinkel ablief *grins* … also… Frl. Lee sang nicht nur und spielte Gitarre.. nein.. Madame spielte auch noch Schlagzeug. Es gab ja Personen an dem Abend die wollten unbedingt wissen was dieses Allroundtalent noch so alles kann… aber die Klatschreportertrulla genießt und schweigt oder heißt ditt schweigt und genießt.. ach ooch Wurst. Apropos Wurst.. die Hauptdarstellerin des zweiten Aktes hatte auch eine… will sagen … Madame war eine travestiebegeisterte Negligeeträgerin und spielte Ihre Rolle supertoll… selten hab ick ’ne Transe auf der Bühne mit so viel Naturwitz gesehen… d.h. doch kürzlich erst. Adessa Zabel… da hab ick oooch ganz schön abgegackert….

http://www.youtube.com/watch?v=vfhEe-SK1Lw

Die ganze Geschichte fand ick sehr gelungen und wer sich eine Pomp, Duck Nr. antun möchte die im typischen Quentin Style daherkommt oder es leid ist ständig vor der Glotze einzupennen, der sollte unbedingt seine alten Knochen in die Hand nehmen und ins White Trash düsen. Denn neben lecker Essen – mal abgesehen von dem vielen Käse…. nächste Mal ess ick Salat…. jibbet da ooch lecker Scampis, Burger, Cocktails und noch vieles mehr. Und während man so vor sich hinprepelt jibbet noch cooles Theater das im übrigen ins ganze Restaurant auf den Flatscreens übertragen wird… insofern sollte der A-Platz schon mit Promis belegt sein, dann tuts auch der B-Platz. Na und Promis jab ditt eben ooch zu bewundern. Der wunderbare Ben Becker, dessen Bibelleseung mich kürzlich echt weggehauen hat, zumindest auf der Mattscheibe, kam in Begleitung vom Motorhead Lemmy Kilmister und spaßten locker durch die heiligen Hallen. Der Klatsch Kolumne „Frau im Beach“ aka Sandy Beach sollte auch noch von Tommy Lee da auftauchen… aber… leider ist in der Woche meine Zeit begrenzt… die Arbeit ruft. (…und gekommen isser leider auch nicht.. aber Sandy hat eisern bis zum Schluß ausgehalten ;-) )

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