La Belle Bizarre Du Moulin Rouge
oder die Weltpremiere des burlesquen Musical im neuen Gewand

© Gerhartz GmbH Kiel
Moulin Rouge ist für mich der Inbegriff des burlesquen Tanzes und des Glamours aber natürlich auch ein unvergessliches Filmerlebnis mit der wunderbaren Nicole Kidman. Pink, Christina Aguilera, Lil’ Kim und Mya haben mit der neuen Version von Lady Marmelade eben dieses wundervolle Etablissement besungen. Nun kommt es nach Deutschland…. Semmel Concepts bringt es ganze DREIMAL auf die Bühne, zweimal in Berlin und einmal in Dresden. …. ick kann dazu nur eins sagen. DREI Chancen um eines der wundervollsten Themen der Musicalgeschichte auf der Bühne zu sehen… und das beste daran: es spielt in Berlin im wunderbaren Admiralspalast. Ich weiß…. es wird ausverkauft sein…. alles andere würde mich sowas von verwundern. Gut nur das ich bereits Karten besorgt habe
…
Zitat: (…) Was dieses Musical auszeichnet, ist die gesamtmusikalische Einheit – es gibt keine einzige gesprochene Zeile – Musik total. Neben den klassischen Musicalsongs werden immer wieder Elemente aus aktuellen Pop- und Rocksongs verwendet. So wird Madonnas „Material Girl“ mit einer einzigen Zeile nur eingebunden in Marilyn Monroes „Diamonds are a girl’s best friend“, ebenso finden sich Teile aus David Bowies Masterpiece „Heroes“ in Elton Johns Hit „Your Song“ wieder oder in Jacque Offenbachs weltberu?hmtem Can-Can taucht plötzlich Nirvanas „Smells like teen spirit“ auf. Auf die Spitze getrieben wird dieses Verschachtelungssystem im grandiosen, dramatischen Love-Song „Elephant Love Medley“, in dem gleich Textzeilen aus 14 verschiedenen Love-Welthits durcheinander purzeln, darunter „All you need is love – I was made for lovin’ you – Pride (In the name of love) – Up where we belong“. Außerdem gibt es eine sehr originelle Abwandlung von Madonnas Superhit „Like a virgin“.
In traumwandlerischer Sicherheit wandert LA BELLE BIZARRE DU MOULIN ROUGE u?ber den schmalen Grat von der ekstatischen Komödie, unterhaltsam und frivol, hin zur emotional u?berbordenden Love-Story, um schließlich als beinahe epische Tragödie zu enden. Ein Spektrum, das fast unmöglich erscheint, aber noch zu den kleinsten Wundern dieser musikalischen Wundertu?te zählt. LA BELLE BIZARRE DU MOULIN ROUGE feiert die Welt der Illusion, in der alles größer, schöner, bunter, schneller und wilder ist oder kurz: genau so wie wir unser Leben gerne hätten.
Und in der Mitte all dieser ungezu?gelten Wildheit, dieser Explosion von Kreativität, verbleiben Fatime und Armand als der Kern der Geschichte, die bei all dem schönen Schein nicht fu?r eine Sekunde vergisst, dass sie eine einfache, wunderschöne, bittersu?ße und gnadenlos zu Herzen gehende Love-Story ist.
Mit dem weltberu?hmten Moulin Rouge hat das Musical nur die Location gemeinsam, alles andere ist hier viel zu bunt, schrill, aufregend und wundervoll, um wahr zu sein: Liebe, Eifersucht und Tod verstricken die Personen miteinander: die schöne Fatime, der als Kurtisane die Liebe verboten ist und die am Ende der Schwindsucht erliegt. Der junge Armand, der ihr verfällt. Der eifersu?chtige Direktor, der seinen Star nicht verlieren möchte und auch vor zweifelhaften Tricks nicht zuru?ckschreckt. Sie alle sind Figuren aus der Schatzkiste europäischer Operntradition. Doch das Musical sprengt diesen Plot, indem es seine Figuren in Songs ausbrechen lässt, die die Hits der letzten fu?nfzig Jahre auferstehen lassen. Regie: Christian von Götz, Choreografie: Lacy Darryl Phillips
Kinder ick freu mir so… und hoffe Euch am 22.4. in unserer Lieblingslocation allesamt wiederzutreffen.
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Andfri
Hi,
…
… der Rest der Mannschaft, naja …
… und die Girls tragen erst bei der Zugabe “große Can-Can-Röcke” … ansonst nur Unterwäsche oder Unterröcke …
… aja, eigentlich sollte es ja auch noch eine Story geben … dafür gibt’s eine 10-Minuten-Sterbeszene, wobei man froh ist, wenn Fantime endlich dahin ist 
…
ich habe die Aufführung schon in Wien gesehen … und muss leider sagen, was da geboten wird … ist eine bessere DDR-Tanzaufführung
Jasper ist das einzige Highlight der Show. Er singt, tanzt, leidet, dass die Bühne wackelt.
Anna leider viel zu überspielt
Das Bühnenbild nett, für eine Tourneeproduktion halt Projektionen …
Die Kostüme leider furchtbar, oder warum tritt Fantime bei der Nummer “Diamonds…” in einen mausgrauen Kleidchen auf und hat nur Straßträger und sonst keine Diamanten
Die Story
Also wer sich die CD gekauft hat, ist bestens bedient und sollte sich an dem wirklich genialen Film erfreuen …
Leider, da ich mich schon sehr gefreut habe, war es im großen und ganzen eher eine schwache Vorstellung, von dem was man hätte machen können
Tut mir leid, dass ich somit deinen Entusiasmus etwas zerstören muss
liebe Grüße aus Wien
Andfri
Mittwoch, 4. März 2009
Micha
Dem kann ich leider nur zustimmen !!!!
Unmotivierte zusammenhangslose Gesangseinlagen, viel zu leise und ohne jedes Gefühl…
Bei “Diamonds are..” nicht mal ein Ring aus dem Kaugummiautomaten.
Es war in der Tat so lustlos und wirklich schlecht dahingespielt, dass wir zur Pause gegangen sind…
…und auf dem Heimweg haben wir uns laut den original-Soundtrack angehört, um das Gesehene und Gehörte schnell zu vergessen.
Donnerstag, 23. April 2009
Wiebke
Hallo Ihr Moulin Rouge Fans!
Auf der Suche nach einer Seite, auf der ich meinem Unmut über den gestrigen Abend Luft machen kann, bin ich hier vorbei gekommen und merke, ich bin nicht allein. Tut mir leid Leute, das war Mist! Haben die ihre Schauspieler auf ‘ner Raststätte vergessen? Im Vorfeld habe ich hervorragende Kritiken über diese Veranstaltung gelesen, ist Euch mal aufgefallen, daß das die Kritik zum Film ist??!! Naja, ein lustiger Abend war es trotzdem, wenn auch unfreiwillig und auf Kosten der Darbietung.
Liebe Grüße
Wiebke
Freitag, 24. April 2009