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Von Französischen Overtüren und Berliner Rotlicht Partys

oder bunt.. bunter… ROT.

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Einmal im Monat heißt es in Berlin „Red Light District“. Das bedeutet nicht, das ick mir ’ne Mark fuffzich uff’n 17. Juni dazu verdiene, sondern das Harris und Max ’ne fette Abriss-Party im Flamingo feiern. Auch am vergangenen Freitag war es in 2013 wiedermal der Fall und als Türelfe und Host durfte auch ick wieder dabei sein. Nun hat meene Omi immer geprädigt, das man für ein rauschendes Fest eine gesunde Grundlage braucht und somit war ein Essen im französischen La Cocotte die allerbeste Wahl um den Abend zu beginnen. Ums kurz zu machen .. es war wieder ein kulinarischer Traum auch wenn es nur eine Bedienung gab, die den Laden am Leben hielt 🙂 .. Aber das lag wohl daran das am Vorabend groß geweihnachtsfeiert wurde ;-). Anyway… es schmeckte köstlich.. fast schon zu köstlich denn mein Korsett quälte mich doch anschließend sehr. Schuld eigene… ick wees!

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Nun gab es am Vorabend aber noch eine weitere Station die besucht werden mußte. Eine Teddy Award Warm up Party im Lebensort Vielfalt, ein Ort zum Wohnen, Leben und Arbeiten für homosexuelles Miteinander. Ein Zeichen in Berlin für Offenheit und Toleranz mit generationsübergreifendem Wohnen und viel Lebensqualität und eben einer kleinen sehr privaten Party, die genau in dem Augenblick mit einem Bühnenhighlight aufwartete, als wir eintrafen. Leider muß ich zu meiner Schande gestehen das ich den Namen der beiden Künstler nicht mehr auf die Reihe bekomme, was eigentlich nicht meine Art ist, aber ich fand die zauberhaften französischen Gesangsstücke toll… wiedermal wurde das Leben ein ganz klein wenig entschleunigt… obwohl ich eigentlich in Eile war, weil meene Jungs vom Flamingo schon die Starttaste gedrückt hatten.

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Nach so viel französischen Hör- und Geschmacksorgasmen gings aus der Niebuhrstrasse direkt wieder in den Ostteil Berlins. Unweit des Alexanderplatzes in den S-Bahnbögen, sollte es wieder Rot werden.. und ick hab mir schon druff gefreut. Ick glaube ick mag die Jungs weil sie einfach ma ’ne coole Gruppe sind.. da jibbs oooch ma Stress oder andere Meinungen aber immer, zumindest in meinem Beisein, jibbs ne respektable Lösung und nen Handshake. Zwar kratze ick mit meinen 5 Veranstaltungen nur an der Oberfläche dieser Subkultur aber es fühlt sich einfach wärmer an… der Umgang untereinander. Genauer kann ich das nicht formulieren… Na.. Genau das Gegenteil hatte Petrus am vergangenen Freitag für uns Draussensteher … es scheißkalt und wenn mein neuer bester Freund der Heizpilz, nicht vom Paddy, dem Mann an der Tür, an uns übergeben worden wäre.. ick gloob ick hätte zwei Zehe verloren 😉 – denn könnte ick ab heute Schuhgröße 38 tragen :-). An so einer Clubtür erlebt man die abgedrehtesten Ausreden, warum man als erstes in den Laden darf. Klar es war arschkalt, klar es wurden Mädels bevorzugt behandelt und klar gab es trotzdem welche die noch schneller reinwollten. Die wohl beste Ausrede des Abends war eine drückende Blase. Als ihr der Einlass zugesagt wurde wollte sie doch Tatsache beide Freundinnen zur Verstärkung gleich noch mitnehmen 😉 … loool

Ick freu mir jedenfalls auf die nächste Red light District… stay tuned for the Date. Ein wunderbarer Crossover Abend endete noch in meiner momentanen Lieblingsbar „The Liberate“…. 🙂

 

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