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Bunte Berliner Lach und Sach-Nachtgeschichten

oder in 14 Centimeter durch den Schneematsch

Wenn der Vorabend vollkommen anders abläuft als man gedacht hat, braucht man ein wenig Besinnlichkeit und vor allem vertraute Umgebung. Was gibt es da besseres als meinem momentanen Lieblingsclub „Flamingo“ einen Besuch abzustatten und danach noch die Allstars der Travestie im Komet zu Ninas Irrenhouse aufzusuchen. Manchmal braucht man einfach ein wenig Beständigkeit. Seit 7 Jahren beehre ick jedes  Weihnachts-Irrenhouse und kann behaupten das ich ein Teil der Show wohl in jeder Bewegung voraussehen kann… auch wenn es diesmal erstmalig ein anderer Club ist. Meine Meinung zum Comet hatte ich bereits kundgetan und irgendwie fehlen mir die lustigen Augenblicke nach der Show im Backstage… doch wie ich gestern feststellte hat alles seine Zeit… auch ein Irrenhouse. Natürlich werde ich mal wieder vorbeischauen.. schon aus dem Grund weil man dort auch nette Menschen wie Donna Cutie treffen kann.. mit der ich vor langer langer Zeit beinahe erstmalig den CSD Berlin bestöckelt hatte… mann mann … lang isses her.

Doch zuvor gings ins Flamingo in die S-Bahnbögen in Mitte, das im übrigen am 11.1.2013 wieder zum Schauplatz der genialen Redlight District Party wird.  Diesmal war Sascha aka Bomb Boutique an den Tapes… und brachte natürlich jede Menge gute Freunde ins Flamingo. Es füllte sich unterwartet zäh aber wir waren ja in bester Gesellschaft, denn ditt Frau Pepperlein sorgte im Jumpsuit mit bekannten anspringendem Charme für das nötige Entertainment 😉 … Leider mußten wir weiter, erstens hatte ich noch überhaupt gar nix im Magen, was sich bei weiterführenden Alkoholgenuß schlecht auf meine Konstitution ausgewirkt hätte und zweitens hab ick ja Fr. Kroft versprochen, das Alle-Jahre-Wieder-Weihnachts-Irrenhouse zu besuchen. Gesagt … getan… gestöckelt. Habe ich eigentlich schonmal erwähnt das das Laufen auf hohen Schuhen durch Schneematsch absolut bekloppt ist? Ich weiß nicht warum ich mir das antue… gefühlte 1% aller Frauen tun das höchstens… und wenn ich so die Gespräche der Stylistin und Makeupartistin von meinem Vorabendprogramm auswerte – gehören sie wohl eher auch nicht dazu. Im übrigen dürft ihr  Euch da auf eine spannende Geschichte freuen. Sie ist zwar schon geschrieben… aber noch mit zu viel Emotion. Ich lass das erstmal ein paar Tage sacken, dann les ich dieses Abenteuer nochmal durch und bringe es Euch nah…

Ein unangenehmer Umstand des Umzugs von Nina Queers Irrenhouse ins Comet ist die unsägliche Parkplatzsituation. So war uns der Parkplatzgott leider nicht gnädig und lies uns durchs fies matchige Kreuzberg stöckeln. Ick kam mir ein bissl vor wie die Gemeinschaft der Hobbits, die durch eisglatte und feuchtmatschige Gebirgswelten trippelten um von dämlichen Trollen angepöbelt zu werden. Im übrigen hatte Janka sogar schon ’ne passende Hobbit Mütze mit im Schneeanzug 😉 – zumindest auf dem Rückweg… Nachdem ich schon eine kleine Ewigkeit nicht mehr da war, war es nett viele bekannte Gesichter zu sehen… und auch mit Ihnen zu quatschen. Auf der Bühne gaben Melli Magic und Mataina wie jedes Jahr zu Weihnachten Ninas Puschelschwinger und ick dachte schon das fällt dieses Jahr aus…. Brigitte bewies extreme Lippensynchronität und pfiff sich eins… und Nina herself liebkoste mit einer Handycam. Außerdem waren einige neue Zweithaarträgerinnen vor Ort – brütet das Irrenhouse mal wieder eine neue Generation Muppets Aktivisten aus? Man weiß es nicht… Fakt ist jedoch: wo wenn nicht dort startet man am besten in die blumige Travestiekarriere :-).

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