Queerlesque Magazine – Kultur – Burlesque – Dragqueen – Berlin
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History Channel: Ziggy meets Nina

oder Fotografiere niemals the Spiders from mars in Schwarzweiß

Nina Hagen© Nina Hagen

Berlin! Berlin scheint das Pflaster für große Künstler zu sein. Berlin war schon zu Zeiten als es noch eine Mauer gab und ich 15 DM bezahlen mußte um durch die ehemalige DDR zu reisen ein Mekka der Kreativen. Ob nun Geborene oder Zugereiste das is wurscht. Zwei dieser sagenhaften Selbstdarsteller möchte ich an dieser Stelle nochmal nennen.

Zum einen war da uns NINA HAGEN. „Incredible“… „nicht von dieser Erde“, „Dragqueen“ und viele andere Beschreibungen passen zu dieser Künstlerin… was man jedoch nie von ihr behaupten konnte war: das sie nicht wandlungsfähig ist. Selbst heute XX-Jahre nach der ersten Nr. die ich wahrgenommen hab.. hat sie auf der Mattscheibe eine Präsenz da verbleichen die beiden Pappnasen DEE und DIETER bei der aktuellen POPSTARS on Stage Sendung um längen. Was immer Ihre Kreativität bei Ihrer Geburt beflügelt hat…. es war auf jedenfall groß…. riesengroß. Nina Hagen hat all die Jahre als exzentrische Punksängerin Ihre Fangemeinde bezaubert… und war immer besonders. Mich hat diese Besonderheit immer beeindruckt…. hmmmnnn …. warum wohl? 😉

https://www.youtube.com/watch?v=Psw7PZaMThg

Nun „besonders“ ist ein tolles Stichwort für eine weitere Persönlichkeit. Mrs. David Bowie himself hat eine Persönlichkeit ausgelebt die eines der Vorbilder der androgynen Persönlichkeiten der Zukunft sein sollte. Inspiriert von Vince Taylor schaffte er eine Kunstfigur die zwischen den Geschlechtern existieren konnte, die mit homoerotischen Inhalten den Durchbruch eines kommenden Megastars beschleunigt. Bowies Figur und der Erfolg dieses Alter Egos gepaart mit Drogen und Depressionen liessen ihn nach Europa in unser kleines geliebtes Städtchen einen neuen Anfang finden. Und es klappte. 2 Jahre in der Hauptstadt, Mietpartner wie Iggy Pop und ein Lied über ein Liebe in der geteilten Stadt liessen seine Kreativität erneut spriessen…. Bowie ist seit „Changesbowie“ Anfang 1990 mein absoluter Favourit. Mehrfach live hat der gute das bewiesen was man erwartet hat…. inspirative 120 Minuten.. minimum 🙂

Was sagt uns das? Berlin rocks!

https://www.youtube.com/watch?v=75R3TkXorC4

Und das beide Künstler irgendwie seelisch miteinander verbunden waren kann man mehr als deutlich an den untenstehenden Youtube Vid sehen. Wer allerdings wen inspiriert hat… kann ich nicht sagen. Aber cool isses.
https://www.youtube.com/watch?v=LzdWeMsFnwo

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