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HALLOWEEN DarkGlamBall – wo Feenfeste schwarz wie die Nacht sind

oder unterirdische Kreuzberger Katakomben liegen voll im Trend

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Ich weiß nicht genau wann ich mich angesprochen fühlte als der Conferencier und gleichzeitig Veranstalter vom unterirdischen Feenfest GlamBall diverse Titel als Ansprache an seine Gäste darbot? War es Horrorlolitas, Schnatterinchen, Feinschmecker, Wichtigtuer, Frauenversteher oder Ed von Schleck-Liebhaber? Ich weiß es nicht genau… vielleicht ein bissl von allem. Wie Ihr kennt Ed von Schleck nicht? Kann nicht sein.. das war eine Revolution auf dem Speiseeissektor.. ganze Generationen vergnügten sich an den ewigen süßen Hoch- und Runter des Leckvergnügens… doch Ed gabs nicht auf dem Feenball dafür aber ein unterirdisches Burgverlies in dem schon manch einer verzückt für Schmerzen geschrien hat.. wobei das garantiert nicht vom Eisessen kam 😉

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Ein Burgverlies mitten in Kreuzberger Kiez, na wenn das keen versteckter Diamant ist dann wees ick ooch nicht. Der eine oder andere wird das Equipage, so der Name des Clubs, jetzt gleich in eine Tonne werfen mit KitKatCLub und Insomnia.. wobei nur ansatzweise das Insomnia mithalten kann. Nun bin ich kein großer Freund von unzivilisierter Zuschaustellung der Genitalien und mag auch wenig stilvolles Erscheinen der Gäste nicht… insofern war ich im Equipage – mit ein, zwei Ausnahmen – schon angenehm überrascht. Zum einen hätte ich meine Begleitung nicht in irgendeinen billigen Fetischschuppen abgeschleppten wollen und zum anderen gab es wiedermal was neues zu entdecken … diese Stadt ist einfach unendlich in Ihrer Vielfalt. Das Equipage bietet seinen Gästen die Möglichkeiten, jenseits solchen Veranstaltungen wie des DarkGlamballs, entsprechende Neigungen der schlagenden und zwangsvollzogenen Liebe stilvoll umzusetzen. Und auch eine Vielzahl der Gäste waren optisch von elegant gewagt bis hin zu erotisch glamourös gekleidet… es gab nur ganz wenige „Ausfälle“ aus meiner Sicht.

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Leider wurde das „Knipsen“ nur den „professionellen“ Fotografen vorbehalten und ich respektiere solch Wünsche, schließlich könnten sich ja „artige“ gesellschaftlich hochtragenden Persönlichkeiten unter dem Publikum befinden die ihr „zweites“ Ich nicht gern bebildert haben möchten! Dabei fällt mir immer wieder auf das an dieser Gesellschaft noch viel zu reparieren ist…

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Anyway… Xarah trat als erstes auf und bot dem Publikum etwas zwischen Burlesque und Dark Gothic. Gibt es eigentlich eine Stilrichtung die sich Dark Gothic Burlesque nennt? Hört sich aber spannend an und ich würde Xarah als Vorreiterin dieser Stilrichtung benennen. Es sah schon toll aus wie Madame sich schweren Herzens von ihren Trauergewändern trennte. Ich vermochte darin den schweren Verlust zu sehen den sie im Moment des Ablegens ihrer geliebten Kleidung durchmachte…. aber mal unter uns.. mir ging das um 5 Uhr früh ebenso…. sich von einem Meisterwerk trennen ist als wenn Dali seine Bilder nach Fertigstellung verbrannt hätte *grins*

Dank meiner endlosen Überredungskünste konnte ich meine Begleitung auch noch überreden zur zweiten Show zu bleiben. Diese wurde mit einer Nr. live aus dem OP eingeläutet und niemand geringers als Joey Love betrat die Bühne im gewohnt cyberesquen Outfit. Joey zu sehen ist ein bissl wie „Seven of Nine“ meets „the Borg“… farbenprächtig und grell.. und immer einzigartig. Leider hat der Herr Kapellmeister irgendwie nicht joey’s Wünsche nach mehr Bass erfüllen können insofern war er ein wenig aus dem Konzept gebracht… thematisch aber fand ich das Stück treffender denn je… in Zeiten von Botox to go sollte man ruhig mal darauf verweisen das die letzte Spritze schon wieder 1 Monat her ist… *upps* ick muß weg und schnell wieder nen Termin machen…

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3 COMMENTS
  1. shei-la

    ditt war ne Revolte gegen den Frauarzt 😉

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