Fr. Okt 23rd, 2020
Allgemein

Hager&Mager und die Textilblindheit

oder wenn eine Kampagne falsch interpretiert werden kann


Gefunden auf “Raul.de”

Manchmal frage ich mich mit welchen Augen die Designer, Konzeptionierer, Erdenker und Fotografen die Auswahl der Bilder treffen die schlußendlich für eine Kampagne die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erfreuen sollen.

In dem Fall der aktuellen H&M Kampagne könnte man von essgestörten Models sprechen die alles andere als eine “gute Figur” auf dem Bild machen. Sie erwecken den Eindruck das vor allem Ihre Beinchen bei der geringsten Belastung wegbrechen wie Zahnstocher. Natürlich weiß ich das solch ein Bild durch stundenlange Retusche in Form gebracht wird um zu gefallen und das ein oder andere Körperteil verlängert, verschönert oder entfernt *grins* wird… aber in dem Fall hat aus meiner Sicht eine übermäßige Bildbearbeitung das Ergebnis nicht verbessert.

Andererseits finde ich H&M auch wieder mutig das sie auf diese Form der Ess-Störung aufmerksam gemacht haben… da kann man gespannt sein ob die gegenteilige krankhafte Form in der Frühlingskampagne thematisiert wird. ;-)

Aber ein wirklich schlimmes Problem haben die Macher des Fernsehspots von OTTO.de bewußt angeprangert.

Textilblindheit.

Angeblich leidet jede dritte Frau an dieser grauenhaften Krankheit… nun mal unter uns… ick leide auch daran. Da kiekt man in den Schrank dessen Inhalt beim Öffnen einem fast ins Gesicht springen will – und man findet nix. Es ist einfach gähnende Leere… Grauenhaft…. da hilft nur noch Shopping. Leider ist diese Lösung keine dauerhafte Hilfe sondern lindert nur kurzzeitig das Symptom. Die einzige wirkliche endgültige Hilfe gegen diese fiese Krankheit ist…. NUR NOCH MANN spielen… aber wer will das schon :-)