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CSD Erlebnisbericht Teil 2

oder wieviel Regen vertragen Pfauenfedern und Straußenboas.

Renate Künast

Nachdem wir Ninas RBB-VIP Bereich verlassen haben ging es weiter auf die Piste und ständig trippelte oder goß es.. in regelmäßiger Abwechslung. Irgendwie hatte ick das Gefühl dieses Scheiß Wasser ist überall – dabei hatte der Wetterbericht was von gelegentlichen Schauern erzählt.

CSD 2008
© flickr.com – milch und honig

Never traue den Fucking Wetterbericht on the CSD Day!

jacki und babsi

Soviel ist sicher – als wir das Denkmal gegenüber dem Felix passierten ging auch noch die Musike aus. Irgendwie dachte ick in dem Augenblick „Kann ein Rumgestöckel grauenhafter sein?“  Bis uns die beiden Frankfurter Frohnaturen „Babsi und Jacki“ über den Weg entgegenkamen. Schon von weiten kam der gellende Ruf „Sheila Darling“ und ick wußte.. das kann nur Jacki sein.. irgendwie haben die beiden es geschafft den dussligen Regen zu verscheuchen.. jedenfalls riß anschließend der Himmel etwas auf und es regnete nur noch sporadisch. Allerdings war irgendwie das Kind schon im Brunnen.. im wahrsten Sinne des Wortes. Der göttliche Pfauenschwanz von Janka hat im Regen stark gelitten. Meine Straußenboas allerdings haben allerdings dem Naß gut getrotzt und ne blaue Farbspur hab ick oooch nicht hinterlassen. Nachdem wir stundenlang vom Truck der LINKEN bedudelt worden sind.. standen wir plötzlich vor Frau Künast. Natürlich war der erste Gedanke.. ooooch … wenn ick schon mit Wowi nen paar Worte wechseln konnte und Bilder gemacht hab dann kann ick Fr. Künast belästigen. Kaum gedacht schon standen wa bei der GRÜNEN-Politikerin.

csd 2008

Danach kann ick eigentlich nur noch von einer mehr oder weniger erfüllten Pflicht sprechen…. wir haben nett posiert und freundlich die Flyer für das KI verteilt bis die Haxen echt nicht mehr wollten. Das war irgendwo Mitte Potsdamer Strasse der Fall. Dort mußten wir dann den ganzen Zug an uns vorbeiziehen lassen um uns auf einem E-Kasten zur ewigen Ruhe zu betten. Natürlich wirste auch da nicht in Ruhe gelassen und sogar die gute Kneipenwirtin von gegenüber konnte nicht umhin einen Kommentar loszuwerden.. egal.. der Hunger trieb uns fern vom CSD in Richtung Va Piano weil ick einmal am Tag was vernünftiges Essen wollte. Und lecker wars wieder… und selbst die Laune von Frau Kroft schien wieder zu steigen…. also nach dem Essen 😉

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