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Mit Queer Airways zum CSD08 nach Köln

(Vorwort: Dieses Mal möchte ich nicht einfach aufzählen wann wir wo mit welchem Fotografen geposed haben… oder welcher Sender uns eine Mikro unter die Nase gehalten hat… es wird eine Geschichte .. und wie es bei Geschichten meistens ist wird im Laufe der Jahre immer ein bisschen dazuerfunden und manche Tatsachen werden ein bissl modifiziert… sollte da jemand nicht glücklich sein mit, dann werde ich gerne Änderungen vornehmen – ganz unkompliziert und ohne viel Aufhebens – allerdings solltet Ihr vorher meinen PageRank checken und überlegen was so ein Backlink für Google bedeutet 😉 )

Die Einleitung: Eine wirklich wahre Geschichte für Erwachsene mit einer Flugphobie und die die noch keine Phobie haben.

Queer Airways

„Queer Airways begrüßt Sie ganz herzlich an Bord der Fukker3000. Wir möchten Ihnen Ihren Flug nach Köln so angenehm wie möglich gestalten und freuen uns nach der Startphase mit unserem persönlichen Service zu verwöhnen…“ so lautete der Satz den wir kurz vor dem Start ins Mikro hauchten… bevor jetzt aber der ein oder andere auf falsche Ideen kommt füge ich noch hinzu „nee – nicht watt ihr jetzt gerne hättet – es gibt Keks, Chips und Suff – nix weiter“… eben ganz charmant.. so wie ick es in meiner 5jährigen Flugbegleiterinnen Ausbildung gelernt habe (ick bin zweimal durchgefallen weil ich mich geweigert habe Hosen und flache Schuhe zu tragen 😉 ).

Queer Airways

„Unser Flug dauert 45 min und wir möchten Sie nun mit den Sicherheitsbedingungen und Notfallsituation vertraut machen“ seufzte Frl. Delay in Mikro. Auch eine Aufgabe die ich in der Prüfung immer vergeigt habe… wenn ich die Atemmaske demonstrieren mußte. Diesmal jedoch ging alles gut… Ok ick mußte mir die Lippen nachziehen aber den Fluggästen ist die 5 minütige Pause gar nicht aufgefallen – irgendwie ist dies Flugbegleiterinnen-Showeinlage sowatt von undankbar… da stehste auf der Bühne (also im Gang) machste ne Show…. und keine Sau kiekt hin! Dufte. Ick also mich lauthals geräuspert – keine Reaktion..! Ok dachte ick… jibbet nüscht zu trinken. Dann bin ick einfach mal bockig. Frl. Delay hat mich dann mit Engelszungen belatschert und wir verteilten doch etwas… WASSER! Während der Kapitän und wir uns mit Prosecco und Lachsschnittchen vergnügten …. dem ein oder anderen Fluggast sind die schwenker in der Luft zwar aufgefallen aber was solls.

Queer Airways

Wenn man denn da so in seinem VIP Bereich sitzt und sieht wie die Servicelampen der Fluggäste lustig bimmeln – man aber grade echt in Erinnerungen schwelgt oder sich „Was-wäre-wenn“-Situationen ausdenkt dann kommt einem schon mal der Gedanke das es wirklich ein gefährlicher Job ist den wir da machen. So ein Fluchtzeuch könnte gestohlen werden und als Fluchtwerkzeug mißbraucht werden … mit uns…. und dann werden wir irgendwo in Afganisthan als Haremshühner verscheuert… müssen vielleicht auch noch Kleidung tragen die uns gänzlich verhüllt … grauenhafter Gedanke. Da kam es wie gerufen das wohl der beste Security-Bodyguard Berlins ganz zufällig mit in dem Flieger saß. Also es gibt ja wirklich viele Personenschützer auf der Welt – aber es gibt nur einen der gebucht wird wenn die Stars und Sternchen nach Berlin kommen – der Chef von Ahmad Security. Naja wir sind zwar noch keene Stars oder Sternchen.. aber zumindest Sternschnuppen mit Glamour was vielleicht der Grund war das er sich so nett mit uns ablichten ließ. Ick dachte mir jedenfalls „Heute biste mal wirklich sicher“ – nahm mir noch ein Gläschen, wollte grad unser Lieblingsmovie über die Bordfernseher einwerfen „We are Family“ mit Mataina und Co. – da bemerkte ick erstmalig das wir schon im Landeanflug waren und während Frl. Delay schon pflichtbewußt Ihr Kleidchen zurechtzuppelte weil wir ja jedem Gast bei rausgehen noch ein kleines Schoki übergeben sollte…. Da war sie Köln die viertgrößte Stadt Deutschlands – na dann kann die Party ja losgehen aber vorher mußte wa noch die lästigen Passagiere loswerden… und ich beschloß die Schokis lieber auf dem CSD zu verhökern um unsere Drinks zu bezahlen.

Queer Airways

Zoe flötete was von Rauchentwicklung ins Mikro und schwupps waren alle im Nu draussen. Bestens… jetzt noch schnell die Lippen nachmalen – Spachtelmasse im Gesicht nachglätten und ab zur Parade – denn wir hatten ja nur 6 Stunden Aufenthalt und ick mußte ja oooch noch mein Katzenpelz überwerfen – bevor wir wieder unsere ausgezeichnete Betreuungsleistung an den Mann und die Frau bringen durften um in die GRÖSSTE Stadt Deutschlands zurückzukehren. Ende Teil 1.

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