Donnerstag, 23. September 2021

Tom Gaebel outet sich in Yes We Can Dance auf Sat1

oder Freiheit für Kerle in High Heels

blog_tomgaebel
© Tom Gaebel

Als ich Tom Gaebel zum ersten Mal hörte verwechselte ich ihn mit einem meiner Idole… Frank Sinatra sag da dessen war ich mir sicher. Nun könnte man behaupten das ich sehr sehr viel von Sinatra in meinem Leben gehört habe. Der Klassiker New York, New York gehört sozusagen zu einem Meilenstein in meinem Leben. Doch ich irrte gänzlich.. die Person die dort sang hieß Tom Gaebel. Natürlich liegt eine solche Latte wirklich hoch sich am Meister messen zu wollen aber er gab nicht nur stimmlich eine sehr gute Figur ab. Insofern hörte ich immer mal wieder gerne rein.. und konnte mir sogar das ein oder andere iTunes Lied nicht verkneifen.

http://www.youtube.com/watch?v=eP1ssTSiUGY

Das Tom Gaebel aber auch noch vielseitiger ist beweißt sein aktueller Blogeintrag… über den ich mich köstlich amüsiert habe. Eine kleines Resumee zu dem kürzlich stattgefundenen “Yes we can Dance” Event bei dem der gute Tom in High Heels zu Beyonce tanzen durfte… aber Hallo !! Herr Gaebel war doch nett anzusehen…. da hab ich schon geübtere wesentlich unsicherer rumeiern sehen…

Hier der Eintrag von TOM GAEBEL..

“Liebe Leute, seit meiner Pubertät verfolgt mich ein lange Zeit unerfüllter Traum: Einmal in Stöckelschuhen zu tanzen! Dieser Traum wurde letzte Woche schäbige Wirklichkeit in der Sendung „Yes We Can Dance“ auf Sat1. Es ging darum, eine Choreographie von Beyoncé nachzutanzen, mit Bewegung und Alles. In Frauenkleidern. Und immer noch schweben die Erinnerungen daran wie Fantasiegardinen in meinem Gehirn herum. Die Schuhe mit 10cm Absatz, die mir so lustvolle Schmerzen bereiteten, die Strumpfhose, deren Maschen sich zärtlich spielend um meine Beinhaare legten und der hautenge Dress natürlich, der sich wie ein Liebhaber schmeichelnd um Bauch und Hüfte schmiegte. Da war doch recht viel Erotik mit im Spiel und so wurde ich auch mehrmals in den Hintern gekniffen, was mich mit Stolz erfüllte: Wie glücklich muss sich eine Frau wissen, die derlei Sympathiebekundungen täglich im Büro erfährt….
Das schwierige an der ganzen Geschichte war eigentlich nur das Tanzen selber , schließlich bin ich völlig unbegabt und kann ja noch nicht mal in der Horizontalen meine Hüften richtig in Schwung bringen, was hier aber nicht Thema sein soll! Man denkt beim Tanzen immer einfach „Links das Bein, rechts das Bein“, so schwer kann’s nicht sein – Aber Leute, das Problem liegt doch an dem, was dazwischen ist! Da musst Du mit allem arbeiten, was Du hast: Der linke Zeh muss mit dem rechten Daumen harmonieren. Wenn Du die linke Hüfte nach vorne schiebst, muss die rechte Arschbacke hinterher – und nicht erst zwei Sekunden später, sofort! Und dazu der entspannte Gesichtsausdruck von überlegener Gelassenheit, eine schwierige Sache für jemanden, dem schon beim Schuhezubinden die Zunge aus dem Maul hängt!” Quelle: Tom Gaebel Blog