Mi. Nov 13th, 2019

Malakhov tanzt auf der Rasierklinge

oder Vergessen ist ansteckend – eine bildhafte Inszenierung einer bestehenden Gefahr

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© vergessen-ist-ansteckend.de

In einer viel zu schnellen Welt funktionieren in der Werbesprache oftmals nur noch schnell zu erfassende Botschaften. Wenn man mit dem Auto an einem der 500 Citylight Plakaten vorbeifährt reicht ein flüchtiger Blick um die Kernaussage der Kampagne wahr zu nehmen. AIDS ist und bleibt eine Gefahr für jeden von uns… auch wenn die Medien nur noch bedingt Interesse zeigen darf dieses Thema nicht in ausgeblendet werden zu Gunsten von “spannenderen” Themen wie H1N1 oder andere “moderne” Krankheiten.

Enrico Nawrath und die Kreativen der Agentur bplus haben diese Aufgabe perfekt gelöst… aus dem berühmten Tanz auf dem Vulkan, wurde eine geniale Inszenierung auf der Rasierklinge… in der Hoffnung das dieses Thema nicht vergessen wird, dann nach wie vor ist die Infektionsrate hoch und die Zahl der daran sterbenden VIEL zu hoch… und da Vergessen eine der bekanntesten deutschen Tugenden ist muß man immer wieder daran erinnern….

Zitat: “Die Kampagne, für die der weltbekannte Ballett-Tänzer Vladimir Malakhov und das Staatsballett Berlin als Testimonials gewonnen wurden, ist Teil der im letzten Jahr zur Reminders Day Aids Gala gestarteten Kooperation von „Vergessen ist ansteckend“ und dem Staatsballett Berlin. „Wir wollen Verantwortung gegen das Vergessen übernehmen, Solidarität zeigen und auf diesem Weg auch an zahlreiche an Aids verstorbene Tänzer und Choreographen erinnern“, betont Vladimir Malakhov, Intendant des Staatsballetts Berlin.” Quelle: vergessen-ist-ansteckend.de