Do. Okt 17th, 2019

Die Berliner Newcomer Restaurants 2019

oder, wo ich mir seit neuestem auftischen lasse

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In Berlin kann man hervorragend Essen, da habe ich überhaupt keine Zweifel. Eigentlich hat Berlin schon genügend empfehlenswerte Restaurants zu bieten. Trotzdem freue ich mich immer, wenn ich ein neues Restaurant entdecke und mir etwas ganz anderes auftischen lassen kann. Ich habe mich umgehört, welche neuen Restaurants in den letzten Monaten dazu gekommen sind und es gibt durchaus einige Überraschungen.

Beginnen wir gleich mit etwas, was man entweder liebt oder hasst. Ich rede von Sushi. Es gibt einige Sushi-Angebote und mit “The Catch” kam nun ein neues, wirklich gutes Restaurant dazu. “Bei einem guten Sushi kommt es auf die Frische des Fisches an. Umso frischer der Fisch serviert wird, desto besser schmecken die Sushi-Spezialitäten.”, erklärt Elias Krüger von STERNEFOOD. Frisch ist der Fisch im The Catch wirklich. Eine Überraschung sind aber die Betreiber dieses Restaurants, die keine japanischen, aber lettischen Wurzeln haben.

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Ohnehin habe ich das Gefühl, dass die japanische Küche in Berlin aktuell der Trend schlechthin ist. Auch im Restaurant “Nauta” in Berlin Mitte wird in gewisser Weise die japanische Küche aufgetischt. Küchenchef Diego Velasquez Jimenez kocht hier seit kurzer Zeit an vorderster Front und serviert seinen Gästen die Nikkei-Küche mit Spezialitäten aus Japan und Peru. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und so stößt hier nicht jedes Gericht auf positives Feedback. Ich habe den Eindruck, dass sich hier doch viele Elemente in der Speisekarte wiederholen.

Von meinen vielen Reisen durch Deutschland weiß ich aber, dass es nicht nur in Berlin schmeckt, sondern die deutsche Küche so ganz ohne viel Chic ihren Reiz hat. Dass die Gerichte aber durchaus dazu taugen, als modern vermarktet zu werden, beweist das nun in Kreuzberg eröffnete Restaurant “Lausebengel”. Mir hat bereits die Einrichtung gefallen, die einfach, aber auch modern ist. Man fühlt sich hier einfach wohl. Natürlich bekommt man von Kristof Mulack, dem Mann am Herd, eine gute Currywurst.

Er hat sich aber auch nicht nehmen lassen, andere deutsche und europäische Spezialitäten in die Speisekarte aufzunehmen. So wird beispielsweise auch Blumenkohl nach polnischer Art zubereitet oder man kann sich von den Blutwurstkroketten verwöhnen lassen.

Ich habe eine Schwäche für gutes Essen, vor allem, wenn es in der richtigen Location serviert wird. Daher war es eine Selbstverständlichkeit, das “Dog Tap” zu besuchen. Das Dog Tap hat noch gar nicht so lange geöffnet. Nach einer aufwendigen Renovierung, die insgesamt 1,5 Millionen Euro verschlungen haben soll, werden hier nun 60 verschiedene Craft-Biere serviert. Dazu gibt es allerhand Salate, Pizza und Burger. Die Stimmung ist immer gut und ausgelassen.