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Zu Gast im Pantry Restaurant in der Friedrichstrasse

oder kulinarische Gemütlichkeit im Überfluss

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Die Friedrichstrasse hat bekanntermaßen viele gastronomische Touristenfallen. Jede Menge Italiener zieren das Strassenbild und einer ist angeblich authentischer als der andere. Vor allem aber stehen alle vor der Tür um vermeindliche Gäste abzufangen. Das Pantry liegt ebenfalls unweit des Friedrichstadtpalastes – wird aber von wilden Bambus geschützt und wirkt von aussen eher zurückhaltend. Schon beim Eintreten empfängt einem nicht nur der Conferencier mit Gemütlichkeit – nee… auch das Ambiente sagt „hallo Auge – ich bin dein Freund“. Persönlich wäre es zwar nicht mein Wohnzimmer ABER… es wirkt trotzdem sehr angenehm. Auch nach dem Blick in die Karte wurde schnell klar… diese Empfehlung von BerlinAgenten war wieder ein Volltreffer. Allein die Vorspeisenvariation hörte sich genauso gut an wie sie schmeckte. Eine Vielfalt quer durch die wirklich guten Küchen der Welt fand sich auf dem sehr schönen Geschirr wieder und mundete hervorragend.

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Erste Bedenken wegen der Lage des Restaurants fernab der Oranienstrasse zerstreuten sich als gegen 20:30 kein Platz mehr zu ergattern war und selbst bei vollem Haus muss man sich am Seitentisch nicht anschreien um sich zu unterhalten. Diese spartanischen Interiors gehen mir in dieser Hinsicht immer gewaltig auf den Keks. Beim Hauptgericht kam ich glücklicherweise nicht an den Spare Ribs vorbei, die in dem Fall mit leckeren spanischen Peperoni und salzigen Kartoffelwedges serviert wurden. Beides passte perfekt und bot dem butterzarten süßen Fleisch einen hervorragenden Kontrast. Dazu ein bis fünf Gläser Crement Rose und die Welt war bunt und wundertoll. Meine beiden Begleitunger waren zwar von dem Hamburger und der frischen Dorade nicht gleichermaßen begeistert, jedoch bewerteten sie die servierte Qualität durchaus als gut.

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Das Pantry hat definitiv jede Menge Leckereien auf der Karte und ist allemal eine exklusive Restaurant Empfehlung im modernen Crossover Stil, die sich auf jedem Fall vom typischen Einheitsbrei absetzt. Auch das gereichte Weißbrot mit der Kräuterbutter vorweg war äusserst schmackhaft und wahrscheinlich der Grund warum ich zu guter letzt doch etwas zu voll war. Der Service ist umsichtig und überraschte mich beim bezahlen einmal mehr… denn in einer Stadt wie Berlin, in der das Wort Vertrauen zum Fremdwort mutiert ist, leuchtet nun das Pantry wie das kleine gallische Dorf bei Asterix und Obelix. Erwähnenswert ist auch noch das eigene Bier in zugegebermaßen zu kleinen Flaschen. Allerdings hebt der Geschmack dieses Manko gleich wieder auf… Warum sich das Restaurant mit dem Namen Pantry kleiner macht als es ist hab ich zwar nicht rausgefunden denn aus meiner Sicht wird dort große Küche serviert. Reservierungen unter http://pantry-berlin.com/

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2 COMMENTS
  1. shei-la

    Genau ich musste an dem Abend nichts bezahlen sondern es reichte eine Visitenkarte um das gespeiste dann auf Rechnung zu begleichen…

  2. phil

    Wieso hat dich der Service beim Bezahlen überrascht?

    War der Preis das überraschende oder musstest du nichts zahlen? 🙂

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