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Zu Gast bei der Grand Opening Party im Waldorf Astoria Berlin

oder „Mund zu, sonst troppt der Speichel raus“

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Da soll mal jemand behaupten die Dekadenz der Roaring Twenties ist Vergangenheit. Im unglaublich wunderbaren Waldorf Astoria floß es aus den Magnumflaschen Ruinart und Hummerscheren, Kaviar und Austern gabs noch obendrauf. Ich bezweifele mir eines Tages mal eine Übernachtung im selbigen Hotel zu gönnen aber ausschliessen sollte man nie was. Hätte man mir vor Jahren gesagt das ich da mal eingeladen werde… und das auch noch in Drag – ick hätte wahrscheinlich komisch gehüstelt. Die Tatsache das ich als Berlinerin wenig Not sehe, ein Hotel in meiner Stadt zu buchen ist ebenfalls ein Grund aber wenn ich könnte wie ich wollte, dann.. also dann… würde ich das Waldorf Astoria nehmen. OK ich geb zu ich kenne nicht so viele Hotels in Berlin.. dafür aber z.B. in Hamburg. Zwar ging gleich am Eingang etwas schief… aber dank moderner Smartphones konnte ich meine Einladung zücken als der nette Herr am Counter meinte.. „Nein es tut mir leid sie stehen nicht auf der Liste“. Das sind immer die Situationen, die mir persönlich Bauchschmerzen bereiten. Ist ja nicht so, das ich aus Jux und Dollerei einfach mal so ins Waldorf schlendere.. 😉 um mich reinzuquatschen – die Zeiten liegen lang hinter mir.

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Anyway … Steve Jobs sei Dank war mein Telefon der Retter der Situation und die beeindruckenden Türen des Waldorf öffneten sich für die liebe Sandra Steffl und meine Wenigkeit. Erstmal kann man sagen.. also das Interior des Hotels ist sehr gediegen, der Service ausserordentlich aufmerksam und die Köstlichkeiten, die mir dort unter die Nase gerieben wurden, fantastisch. Wiedermal konnte ich nicht am Austernstand vorbei und wiedermal war ich relativ alleine da. Wenn das so weitergeht werde ich wahrscheinlich irgendwann an einer Eiweiß Überdosis verrecken ;-). Aber immerhin finden sie mich dann mit einem seeligen Grinsen auf den rot bemalten Lippen. Von den Gästen hieß es das es wohl ein wenig steif war… doch ich für meinen Teil kann behaupten nur tolle Gespräche geführt zu haben. Kleine Smalltalks mit einem freundlich aufgeschlossenen Dieter Hallervorden waren genauso lustig, wie kurze Treffen mit Klaus Wowereit, Heidi Hetzer, Romy Haag, Henry de Winter und Felix de Venosta, der die zweite Ebene mit dem wunderbaren Sound der 20ties beschallte.

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Im „Discoraum“ rockte Rolf Scheider den Boden und zerrte ich erstmal auf die Tanzfläche. Ok.. die Musike war trotz live Performance eher klatschende Mainstream Mucke aber der Ruinart Champagner half auch darüber hinweg und die Tanzfläche füllte sich. Ich konzentrierte mich auf Gespräche mit wirklich netten Menschen über vergangenes und kommendes. Diese werden in Zukunft einige spannende Ergebnisse hervorbringen, dessen bin ich mir sicher. Das Waldorf Astoria hat mich in der Gesamtheit wirklich überzeugt und der Abend war einfach toll. An dieser Stelle muß ich einfach mal demjenigen DANKEN der mir diesen Abend ermöglicht hat… THANK YOU … Mister P. es war sehr tollstens. Und irgendwann teste ich dann mal den normalen Restaurantbetrieb … *schmatz* – da kenn ick ja nix 🙂

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3 COMMENTS
  1. Dete

    Toll dieser Bericht und bei so vielen Promis würde mir auch das Wasser im Mund zusammen laufen. Ich war gestern bei einem Firmenevent im China Club im Adlon, da laufen einem auch öfter mal Promis über den Weg!

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