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Worte mit K: Köln, Kölle, Kölsch, Kabaret, Kinky

oder was macht ne Transe wenn sie nicht transen kann? Am Flughafen nen Dita von Teese Magazin kaufen

Dieses Wochenende war es leider soweit. Nach nunmehr 6 Wochen in Folge kam ein beruflicher Termin mir in die Queere 🙂 im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich mußte nach Köln. Und was tut man in Köln… Kölsch trinken. Aber alles mal von Anfang an. Nachdem ich einen frühen Flug in Karnevalstädle zusammen mit einem Kollegen genommen hab…. war mein erster Eindruck in der Taxe die uns zum Hotel brachten…. das ist also Kölle.
Nun das is ja nicht dolle. Nun kann niemand eine Stadt aus einer Taxe beurteilen…. wobei halt das stimmt nicht ganz… als ich mal mit der Taxe durch Paris gefahren wurde stand mir das Mündchen so offen das ein Kieferorthopäde beide Backenzähne hätte ziehen können und ich hätte Danke gesagt….

  dita von teese© Penthouse – Mein Mitbringsel aus Köln

Gut aber Köln war ….. tödlich… gräuselige 60er Jahre Bauten…. die seit 45 Jahren nicht angefaßt worden sind. OK. Vielleicht wirds ja noch, denn am Abend wollte ich ja ne Insiderin treffen.

blog_koln03.jpgEcht nen lecker Lädchen….

  Sarah Maria bot sich an eine kleine Führung am Abend durch Kölle zu geben. Und klar sage ich da nicht nein. Nun der Tag tröpfelte so vor sich hin… und die beruflichen Dinge kamen glücklicherweise irgendwann zu einem Ende…. dann wurde ich absolut positiv überrascht.

Ein nettes kleines Restaurant namens TAPPO … italienische mediterrane Küche par excellence. Eine Speisekarte im herkömmlichen Stil jibbet nich… sondern nur zwei Tafeln… eine mit Getränke und eine mit Speisen. Sympatisch war schon mal das alle Tische reserviert waren als wir eintrafen…. nun wir konnten die Bedienung überzeugen nicht länger als 2 Std zu bleiben und somit die erste Schicht zu spielen.

Nun ich bestellte als Entree.. gebratene Jakobsmuscheln auf Salat mit einem sagenhaften Dressing… schon in diesen Augenblick wurde mir Köln gleich wesentlich sympatischer. Die Hauptspeise, der Wein und der Chef des Hauses der uns ganz nett begrüßte als ob ich da schon 100 mal war taten ihr übriges…. also Kölner.. wenn ihr nocht nie im Tappo wart….. geht hin.. es lohnt sich …. sekunde die straße hieß Manderscheider Str. 37….
Gut die Zeit bei einem guten Essen vergeht im Fluge und wir mußten unserem Versprechen nachkommen das Lokal zu verlassen um den Gästen die reserviert hatten Platz zu machen….

Anschließend gings in ein Lokal zwei Straßen weiter wo dann auch Sarah hinkam… war auch nett.. aber eben nicht von der Klasse wie das Tappo. Nach dem Essen gings dann auf Erkundungstour mit einheimischer Führung durch Frl. Sarah allerdings im Männermodus. Wir entschieden uns Bahn zu fahren. S-Bahn… bzw Straßenbahn und was soll ich sagen… die haben in Köln alle ne Pulle Bier in der Hand… egal wo man hinschaut: in der Bahn, an der Haltestelle, auf der Straße… Bierpullen im Händchen scheint zum guten Ton von Köln zu gehören. Als wir nun so an der Haltestelle rumstanden…. kam die Frage die wir beide (Sarah und ich) schon vorher per Chat klären wollten.

WOHER KENNT IHR EUCH EIGENTLICH?… so geil.. ich hatte Sarah mehr oder weniger aus Spaß das Thema Kochen vorgeschlagen weil wir öfter über Rezepte gesprochen haben, vor allem in Bezug auf japanische Küche. Nun es kam wie aus der Pistole geschossen: KOCHKURS!.. das Gesicht des Kollegen *lol* ich pack mich weg….. sprach Bände… er hat natürlich kein Wort geglaubt wie er später bestätigte aber noch besser wurde es als uns eine asiatische Bedienung im Cafe nach unserem Geträngewunsch fragte.. und der Kollege von seinen Erfahrungen mit Asiaten in… ähh…. irgendwo berichtete und das da die Gefahr besteht auf Frauen zu treffen die eine volle Hose haben…..*lol* in dem Augenblick sprach sowohl das Gesicht von Sarah als auch von mir BÄNDE…. so geil.. und vor allem unsere gemeinsame Aussage das doch jeder machen solle was er wolle und bla bla bla….

 Startreff Follies© Startreff Follies

machte den guten Mann völlig fertig. Auch dies hat er später nochmal zum besten gegeben…. Tja so isses nunmal mit dem Koppkino… da ist jeder für sich alleine…. Möge die Phantasie mit ihm sein….
In diesem Sinne… war nen netter ungetranster Abend, viele Grüße an Sarah und bis bald.
Sheila

Ach und abschließend… nee ich hab kein Kölsch zu mir genommen… sondern… na ratet….. nen weißen Russen und nen Caipi… wie immer. Ein Stück Gewohnheit muß sein. 😉 und ich hab mal im Netz geschaut welche professionellen Transen in Köln rumstöckeln und schwupps gefunden….. die Startreff Follies ….mit der neuen Show “ FANTASIA DO BRASIL “ vom 19 – 22.07.2007.

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8 COMMENTS
  1. Flomme

    Kürzlich waren wir zu viert im Tappo, wo sich folgendes zutrug:

    Beim Bestellen gab es einige Missverständnisse zwischen einem meiner Begleiter und dem Kellner, weil er mehrmals umbestellte, aber auch der Kellner nicht komplett zugehört hatte. Der Kellner fühlte sich dann wohl veräppelt.
    Später bestellte eben jener Freund von mir zu seinem zweiten Glas Wein ein Glas Leitungswasser. Keine Minute später kam der Kellner zurück und meinte: „Wir haben kein Leitungswasser.“ Daraufhin folgte mein Begleiter ihm zur Bar, wo er sich mit dem Chef des Ladens unterhielt. In dieser Unterhaltung sagte eben dieser Chef, nachdem mein Begleiter gefragt hatte, ob sie kein Leitungswasser haben oder keines ausschenken, dass wir jetzt gehen sollten, er benutzte auch nach dem verständlichen Protest meiner Begleitung den Ausdruck „Ihr sollt abhauen!“. Kurz nachdem mein Begleiter zurück an unseren Tisch kam und wir darüber gerätselt hatten, ob wir als Rausgeschmissene in spe noch zahlen müssten, wurde uns die Rechnung präsentiert, welche die Dritte in der schon geschrumpften Besetzung rasch beglich.

    Daraufhin fragte ich nun den Kellner, ob der Herr vorn am Eingang der Chef sei. „Das ist doch egal jetzt!“ bekam ich in etwa als Antwort. Das hieß wohl „Ja“. Ich machte den Chef darauf aufmerksam, dass das „Problem“ mit meinem Begleiter ungerechterweise auf die gesamte Gruppe ausgedehnt wurde, die eigentlich vorhatte, regelmäßig zu kommen und dass das jetzt wohl eher unwahrscheinlich geworden war. In einer unglaublich selbstgerechten und nur scheinbar versöhnlichen Art bedauerte er, dass wir eben nicht zusammenpassen und die anderen Gäste (im Gegensatz zu uns) hier ein vollständiges Essen einnehmen würden. Wir hatten den Laden nach 22 Uhr betreten. Er gab mir zu verstehen, dass wir nicht genug Stil für das Tappo hätten.

    Nun denn, ich ging zurück zu den anderen, wir zogen unsere Jacken an. Auf dem Weg nach draußen konnte ich es mir nach dieser Behandlung nicht verkneifen, den Chef in seinem Gespräch mit einem (wie ich später erfuhr) Stammgast zu unterbrechen und diesem Herrn, der zu seinem weißen Halstuch einen rosa Strickpulli trug (Stil!), den Auftrag „Immer essen hier!“ zu erteilen. Schnell wies mich der sich immer noch keines schlechten Benehmens seinerseits bewusste Besitzer zurecht, nicht ohne darauf zu achten, sich als akustische Schwelle zwischen dem stilvollen Stammgast und mir zu installieren. Ich gebe zu, dass mich die herablassende Behandlung dazu hingerissen hatte, mich so zu verhalten, wusste aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass das Ende der herablassenden Fahnenstange noch nicht erreicht war.

    Auf dem restlichen Weg zur Tür versuchte nun wieder mein Begleiter, dem Chef mit der ungestümen Frisur ein Zeichen der Reue und des Einlenkens zu entlocken, irgendetwas menschliches, doch dieser blieb hart. Vor der Tür fing er jedoch an, uns mal richtig klarzumachen, dass Leute wie wir einfach nicht das Niveau eines solchen Ladens haben. Wegen der Hitze der Diskussion habe ich leider den genauen Wortlaut vergessen, doch Phrasen wie „kleine Lichter“, „kein anständiges Benehmen“ und „einfach nicht die Klasse“ fielen, allerdings nicht ohne vorher die Tür zu schließen, damit die damit suggerierte Elite drinnen nichts mitbekäme von seinen ehrbaren Motiven. Zum Schluß gabs dann noch einen kleinen Schubser von der Stufe auf den Bürgersteig und Hausverbot.

    Ich behaupte nicht, dass die anfängliche Bestellung meines Begleiters kein Grund zum Ärger für den Kellner gewesen wäre. Auch mein Tipp für den Stammgast trug nicht zur Schlichtung des Konflikts bei.
    Doch wenn mir ein Restaurantbesitzer erzählt, dass es ihm auf Stil und Klasse ankommt und mich davor in einer unglaublich respektlosen Weise des Restaurants verweist, obwohl ich bis dahin nur durch meinen nicht zum Rest der Kundschaft passenden Kleidungsstil aufgefallen sein könnte (keine Löcher in der Keidung, keine Flecken, anständiger Haarschnitt), so hat er selbst das Niveau verlassen, das er bis dahin verbal beanspruchte und mit seinem Handeln bewiesen, dass er Klasse und Stil mit elitärem Gehabe und Arroganz verwechselt.

  2. Jessica Liu

    Wie lustig is datt denn 😉
    Shei(als Mann) in Kölle!
    Schaaaade datt es davon keene Bilder jibt! 🙁
    hab eben erst den Blogeintrag jelesen 😉

    Pass op do! Sach ja nichts falsches über Kölle! 😉

  3. Sab

    Ok, du hast gewonnen und mich überzeugt … ich ziehe auch nach Berlin … aber nur für vier Tage …. hihihi 🙂

  4. shei-la

    Ey.. klar war das ne Führung… und ich fand die cool … aber kölle war trotzdem nicht spannend so spannend.. aber ich gebe jedem eine zweite Chance 😉

  5. Sarah-Maria

    Ja, das mit dem Absprechen. Mir is das ja wurscht, was dein Kollege von mir denkt… 😀

    Außerdem habe ich niemals ne Führung angeboten, dafür braucht es mehr als ein paar Stündchen.

    Isch lev ming Veedel!

    Die Sarah

  6. sheila

    ich glaub ich spinne… erst mußte ich frl. delay von berlin überzeugen und nu noch sab… langsam wird datt zur jewohnheit 😉

  7. Sab

    Oh Kölle du ming Stadt
    du maach’s alle annere dütsche Großstadt plaat
    Has Attraktione ohne End
    Berlin hat dat wohl verpennt
    Ich maachenen alle Wett
    da kömmt Berlin nit mih met

    Einen schönen Gruß von ner Rheinländerin, die die Stadt mit den gruseligen „Bauten“ liebt 🙂

  8. zoe

    das Penthouse brauche ich. Ist das das aktuelle? Ich muss morgen zum Kiosk…

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