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Wirkliche Sterneköche findet man in Stump’s Restaurant in Kloten

oder ein Trip nach Kloten hat mir den Aufenthalt in Zürich versüßt

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Erwähnte ich das es in Zürich nicht leicht war gutes Essen zum akzeptablen Preis zu bekommen? Und wer mich ab und zu ließt und vor allem kennt, der weiß, das ich selten beim Essen auf den Preis schiele sofern das Essen gut bis hervorragend ist. In meiner 20jährigen Karriere als Eßkulturist habe ich schon Sterneköche auf der ganzen Welt genießen dürfen. Uii.. das klingt wichtig… dabei bin  ich nur Hobbygenießer der im Laufe der Jahre mindestens ein bis zwei Eigenheime durch den Darm transportiert hat *lol*. Aber … watt solls…. der Körper ist mein Eigenheim und wird es mir wohl danken.. eines Tages 🙂 dessen bin ich mir sicher. Diesmal war es allerdings schwieriger ein vernünftiges Mahl zu mir zu nehmen… nach überteuertem Junkfood und einem Lalala TexMex-Versuch in Zürich wurde mir ein Besuch in einer wirklich echten spanischen Taperia Casa Gorgot (Bodega Espanol) empfohlen. Allein dieses Essen war jeden Cent… äh.. nee Rappen wert.

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Doch die kleene Taperia war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das was am Abend in Kloten serviert werden sollte. Jankas kleine Schwester hat den Weg nach Zürich gefunden um dort ihre kreative Ader aus vollem Herzen aufkochen zu lassen. Ein kleines aber sehr feines Restaurant in einem „Vorort“ von Zürich sollte die neue Wirkungsstätte der Lebensmittel-Veredelungs-Künstlerin sein und ich durfte dran teilhaben. Nun waren meine Ansprüche nicht wirklich hoch denn ich wußte in keinem Moment was mich erwarten würde. Nicht nur das das ganze in außerordentlich netter Gesellschaft stattfand, sondern auch das Entree machte Lust auf mehr. Frisches Brot mit Wollschweinschmalz und ein wunderbares Trio vom Olivenbaum öffnete den Magen für die kommenden Entenleberpralines mit karamelisierten Äpfeln und Kürbiskernen. Anschließend verwöhnte man uns mit traditionellem Flammkuchen, den ich so das letzte Mal im Storch (einem wunderbaren Restaurant in Berlin-Schöneberg) gegessen habe. D.h. beinahe… denn natürlich hat Maaike auch in diesem Fall Ihre Kreativität am Herd voll ausgekostet. Eine zweite Variation vom Flammkuchen war mit Appenzellerkäse, frischem Schinken und Gurken belegt…. Kinders… ich liebe Künstler dieser Coleur!

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Das nachfolgende Tartar vom Angusrind, serviert mit Chilibutter, Sesam und Koriander und die Sang Wa vom Lachs mit Thaikräutern auf Süßkartoffeln endete im Geschmacksorgansmus. Laut grunzende Geräusche wären eigentlich angebracht gewesen, konnten aber von allen Beteiligten gerade nochmal underdrückt werden. Mein Genuß-o-Meter stand bei möglichen 199,9 von 200 möglichen Punkten als uns die Nachspeise gereicht wurde. Selbstgemachte Schoggitarte mit Himbeermousse und frischen Beeren brachten die Skala zum überlaufen. Wie ein Fiebertermometer wurde das seit Jahrzehnten geeichte Maß einfach gesprengt und wird wohl in Zukunft bei schlappen 225 Punkten stehen. Den gesamten Abend über wurde dazu ein fantastischer Pinot Blanc gereicht und ich weiß nicht genau was ich gemacht hätte wenn ich dieses Event verpaßt hätte…. Realistiker werden an dieser Stelle sagen: Nichts davon gewußt haben…. und wahrscheinlich hätten sie Recht ,denn an dieser Stelle muß ich mich noch selbst daran erinnern, das ich Frl. Kroft in Berlin für das verheimlichen dieses Künstlerin noch einmal zur Rechenschaft ziehen muß 😉 …

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Abschließend sei also festgehalten das es durchaus möglich ist in Zürich ganz wunderbar essen zu gehen, vor allem aber möchte ich aufrufen, werimmer diese Sterne für hervorragende Küche verleiht oder werimmer irgendwelche kulinarischen Preise vergibt, der möge unbedingt nach Kloten in Stump’s Weinhandlung, Bar und Restaurant, denn hier wird ganz großen Kino zelebriert und das nicht nur beim Essen denn auch die Weinvielfalt ist äußerst bemerkenswert…. das letzte Mal das ich so überrascht wurde ist schon eine Weile her.

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