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Wenn ElektroPop Paula live auf eine pfeffrige Lady GaGa trifft

oder von Berlins Rock’n’Roll Nachtleben bis zur Berliner Band Paula im Klub International

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photo by KRIZZI-K.COM

Die Band Paula ist bis dato irgendwie an mir vorbeigegangen… nicht das ich die Lieder nicht schonmal gehört hätte – nicht das mir der Name Paula als Berliner Bandname nicht schonmal untergekommen ist, aber so wirklich konnte ick anfangs mit dem Mädel auf der Bühne nix anfangen. Doch das änderte sich „ALS ES PASSIERTE!“ .. und „JIMMY“ plötzlich aus den Lautsprechern donnerte. Von nun an hab ick ’nen Bild zu den Titeln im Kopp und das ist immer viel Wert bei meinem nicht vorhandenen Langzeithirn. Mal abgesehen das die Band um Elke Brauweiler mit diversen Rückkopplungen und technischen Problemen zu kämpfen hatten, kann man sagen, das die Box, neben der ich stand, ihr helles Stimmchen mit solcher Gewalt wiedergab das mir der Kopp summte.

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Davon mal abgesehen war der Klub International durchwachsen besucht… mir persönlich ist das ja ganz lieb, weil mir dann weniger Kerle auf die Füße steigen… aber ick gloobe dem Veranstalter gefiel sowas gar nicht so sehr, da konnte man von Glück reden, das Bob Young in Begleitung von Barbie zu später Stunde das KI besuchte und ihn ganz lieb tröstete. *grins*… Andere mußten an diesem Abend nicht getröstet, sondern unter fiesen Wortbergen hervorgezogen werden. Natürlich bin ick mir auch dafür nicht zu schade, wenn eine holde Maid um Hilfe schreit *lol* schließlich kam ich unmittelbar von einer „harten“ Rock’n’Roll Veranstaltung auf der so manch harter Kerl darüber nachdachte welche Rolle ich in dieser illustren Gesellschaft spielte. Aber spätestens nachdem das Frl. Pepper auf der Bühne Ihre blutige, zerstörerische Lady Gaga Nr. zelebrierte war auch diesem Zweifler bewußt: Berlin ist schräg.

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Man kann ja über das Frl. Pepper sagen was man will, auch an diesem Abend gab es Beifall aber auch mißmutige Worte, aber den Mut aufzubringen was gänzlich Artfremdes darzubieten…. dazu gehört eine gehörige Portion Selbstbewußtsein. Viele Anwesende hätten nicht den Mut aufgebracht so aus dem Mainstream der Veranstaltung herauszubrechen. Frl. Pepper hat sich bewußt gegen das „zu erwartende“ entschieden und das nenn ich Courage. Klar… gab es auch Kommentare das diese Nr. bereits im Queen Calavera dargeboten wurde, aber warum sollte sie auch etwas anderes zeigen.. letztendlich war ja eigentlich Calida del Sol geplant, die leider ausfiel und wegen der ich ins Roadrunners wollte… aber watt solls… zumindest Hot Wire zum zweiten Mal zu erleben war sehr spaßig auch wenn die Rock’n’Roll Gemeinde an diesem Abend zersplittert schien, ähnlich wie die medienpräsente Trennung der beiden deutschen Motorradgangs. Normalerweise bin ick ja immer diejenige, die sich gerne per Teleporter auf allen Veranstaltungen gleichzeitig bewegen würde… aber diesmal schien auch der Liebhaber des gepflegte Rock’n’Rolls auf zwei Hochzeiten tanzen zu wollen. Da mußte man sich entscheiden zu welchem Lager man gehören wollte – im Roadrunners Paradise den Klängen der Hot Wires lauschen oder irgendwo in Schöneweide einer weitere illustren Rock’n’Roll Gesellschaft angehören… und wenn mans mal genau nimmt hätte man auch noch ins Silverwings tingeln können. Der Retrotrend boomt, das hat man schon alleine daran gesehen das das Roadrunners zwar juuut gefüllt war.. ick aber nur wenige Gesichter wiedererkannte und das lag nicht daran das ich viel getrunken hatte. ;-) …

Nichtsdestotrotz ist ein Abend bei dem Rock’a’Billy auf ElektroPop trifft ein lustiger Abend… und zeigt wiedermal die unzähligen Möglichkeiten dieses Städtchens.

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