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Wellenreiten und mehr an der Westküste Portugals

oder extrem Entspanning mit echter Sommergarantie

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Sommerpausen haben die Angewohnheit immer viel zu schnell zu vergehen. So auch in diesem Fall. Die Wonder Woman Geschichte diente dem Zweck der Erholung, denn es ist nicht leicht an 365 Tagen im Jahr neue Geschichten und Ereignisse aus dem imaginären Hut zu zaubern. Die verdiente Erholung habe ich mir endlich mal wieder in Portugal geholt – nachdem ich 4 Jahre die Partyinseln Europas bereist habe. Diesmal ging es Back to the Roots in ein kleines aber gar nicht mehr so unbekanntes Fischerdörfchen namens Peniche, das sich immer mehr dem Surftourismus öffnet.

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Wo vor 5 Jahren noch einsame Strände waren und man als Surf Tourist fast immer alleine seine Welle mit ein paar Locals teilte, trampen jetzt unzählige Surfschulen mit ganzen Bussen hin, entstehen ganze Surf Lodges und Surfschulen. Hat Peniche deshalb an Charme verloren? Ich denke nicht, zumindest nicht besonders viel.  Deshalb kann ich guten Gewissens eine kleine Best-Of Liste zusammenstellen, nur für den Fall das jemand mal nach Wellenreiten ist – aber Vorsicht: Es macht süchtig !! Bevor ich allerdings was zu den Wellen sage, möchte ich ein paar andere hilfreiche Details loswerden.

ALLGEMEINE INFOS:

Als allererstes vermeidet die offiziellen Ferien. Ich habe Peniche noch nie so voll erlebt. Wenn es allerdings nicht anders geht dann geht dann versucht antizyklisch zu handeln. In vielen Dingen geht das ziemlich einfach, denn die Portugiesen krabbeln irgendwie zu ganz anderen Zeiten aus ihren Schlupflöchern. Das Wetter ist irgendwie unberechenbar. Zumeist ballert einem die Sonne die Kopfhaut weg, doch durch den frischen Atlantikwind merkt man davon nix… ganz wichtig: 50ziger Sonnencreme.

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RESTAURANTS:
Man sollte relativ früh nach Peniche was essen gehen, da es sonst sein kann, das man in den wirklichen guten Restaurants warten muss. Und da sind wir auch schon bei meinem Lieblingsthema: Essen. Natürlich steht an der Küste Portugals immer frischer Fisch und anderes Meeresgetier auf der Speisekarte. Den mit Abstand besten bekommt man aus meiner Sicht bei O’Pedro direkt am Eingang der Hafenstrasse neben einem kleinen Italiener. Meine absolute Empfehlung: Ameijoas und Percebes. Nach dem Essen gönnt man sich einen guten Macieira Brandy oder ein leckeres Eis bei Farggi… das ist das Häagen Dasz von Portugal.

SHOPPING:
Für mich wurde die Travestie seinerzeit der Adrenalinersatz zum Wellenreiten. Beides hat irgendwie kein Platz in meiner Freizeitgestaltung und doch findet man in solch einem Surfurlaub auch hin- und wieder Schnäppchen vor denen man nicht die Augen verschließen sollte. In Peniche selber gibt es nicht viele Möglichkeiten ausgiebig die Wirtschaft anzukurbeln, dafür muß man entweder ins 70km entfernte Lissabon oder nach Cascais. Ersteres kann natürlich mit einer Vielzahl von dicken Shoppingcentren aufwarten: COLUMBO oder LOURES Shopping sind da meine Favouriten. Aber Peniche hat auch die typisch asiatischen Allzwecklädchen… wo man Silikoneinlagen für lumpige 9,00 EUR bekommt.

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SURFEN, WELLENREITEN und BODYBOARDING:
Das wichtigste Utensil an der Küste Portugals ist ein Brett. Egal ob Bodyboard, Surfboard, Skinboard … oder mit rostigen Nägeln durchbortes Holzbrett – es wird gesurft. Jeden Tag, egal ob Wind und Wetter es nicht gut mit Dir meinem – ohne Brett bist du nur ein halber Mensch. Surfschulen haben sich in Peniche wie Pilze im Wald vermehrt… da fällt es nicht leicht eine gute Schule auszumachen. Ich kann definitv zwei Schulen empfehlen. Eine weil ich in diesem Urlaub mein eigenes Board zuhause ließ um mir täglich was zu borgen… und die echt supercool und relaxt waren und die andere weil ich den Inhaber schon eine halbe Ewigkeit kenne. Ersteres wäre das Peniche Surfcamp und nicht zu vergessen eben das Da Silva Surfcamp, das allerdings in Areia Branca liegt.. ca. 20 km von Peniche entfernt. Bei ihm jibbet regelmäßig tolle Surfparty Abende mit unglaublich leckerem selbstgebackenem Brot und dem besten gegrillten Fleisch ever…

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