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Ich!


Die Kunst und ich!

Kunst ist im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist. Darüber hinaus werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeiten benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selber sein.

Quelle wikipedia

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Burlesque: „Den Ursprung hatte die US-Burlesque in Gastspielen britischer und französischer Travestie-Shows seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wo Frauen in Hosen auftraten“ Travestie: „Die schauspielerische Travestie bezeichnet die Darstellung einer Bühnenrolle durch Personen des anderen Geschlechtes. Weit verbreitet ist dies auch in der Kleinkunst.“

Jeder Mensch hat etwas Künstlerisches an sich, nur kann nicht jeder mit seinem künstlerischen Sinn umgehen. Für mich ist die Travestie schon immer eine Kunstform gewesen, auch wenn es momentan noch jenseits der Bühne stattfindet, was sich jedoch mit ziemlicher Sicherheit in Zukunft ändern wird. Die Form der Verwandlung hätte auch anders stattfinden können, in Form eines hübschen Herthatrikots zum Beispiel, denn jeder Fan versucht sein äußeres Erscheinungsbild dem jeweiligen Club anzupassen, teilweise bis zur völligen Unkenntlichkeit. Diese Art der Verkleidung wird in der Gesellschaft weitestgehend akzeptiert, wenn auch oft etwas belächelt. Ganz im Gegensatz zur Travestie, die aus meiner Sicht auch nur eine Honorierung eines Clubs ist, nämlich des Clubs der weiblichen Werte. Mal als Persiflage, mal ganz ernst dargestellt, wird sie jedoch von viel zu vielen Menschen als grenzwertig, teilweise sogar als perverse Abnormität abgetan. Lichtgestalten wie Mary Morgan, Lilo Wanders oder Olivia Jones stehen da ein bisschen außerhalb dieser Diskussion, da sie genug Medienplattformen genutzt haben, um sich zu präsentieren. Nun gilt es auch, die restlichen “Künstler” zu beleuchten, und da komm ich ins Spiel.

Mein Streben ist es, eine Zusammenstellung derer zu bieten, die in Berlin und Deutschland viel zu lange unter dem Deckmantel der “Nachtgestalten” agieren und mit ihren künstlerischen Darbietungen oder auch nur mit ihren Erscheinungen und der Kunst der Verwandlung viele Menschen begeistern. Die Suche nach Vorbildern war bei der Gestaltung der Figur Sheila Wolf relativ einfach. Mein Style ist Bestandteil einer Lebensweise, die sich ebenso schon in meinem männlichen Dasein dargestellt hat. Aus ehemaligem Rockabilly wurde Teilzeit-Rockabella, aus Bewunderer der 50s Pin-ups wurde eine Darstellerin eben dieser Subkultur mit großem Hang zum New-Burlesque – schließlich schrieb ich irgendwann, dass jede(r) ein Alleinstellungsmerkmal braucht, und ick behaupte, dieses gefunden zu haben.

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Suchen, Lesen und Verstehen und vielleicht hilft es dem einen oder anderen, diese Art der Selbstdarstellung zu akzeptieren…! Wenn nicht,  schade! Und tschüss … axxo… und Pornodarstellungen werdet Ihr vergeblich suchen…!

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