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Travis Pastrana Nitro Circus trifft auf die Redlight District Aftershow

oder wenn der Rote Bezirk ins Asphalt Berlin einzieht…

Die fliegenden Irren auf ihren knarrenden Maschinen brauchten nach ihren waghalsigen Stunts etwas Entspannung. Und was wäre da passender als der grandiose Redlight District von Berlin. Diesmal allerdings nicht im Flamingo, wo ihr ihn wahrscheinlich erst im Januar wieder erleben könnt, sondern im Asphalt Berlin. Das Asphalt ist schon spezial.. auch wenn mir persönlich das Flamingo besser gefällt, so war es eine coole Sause im Keller des Hilton Hotels am Gendarmenmarkt. Und wiedermal konnte ich die Ruhe vor dem Sturm geniessen, da ich deutlich vor Einlass den Laden in Ruhe inspizieren konnte. Pünktlich um 23:00 fielen die ersten geladenen Gäste ein und gaben sich alle Mühe mich zu beschäftigen. Denn ick durfte tief in die Gästeliste, die wirklich beeindruckend war 🙂 … eintauchen und das war mal wieder eine neue Herausforderung. Und bevor ihr jetzt fragt.. ja ick kann lesen und schreiben, wie man sieht… aber wenn man gefühlte 2 Millionen Namen immer und immer wieder durchlesen muß, weil jeder der Meinung war auf der Liste zu stehen, dann flirrts einem manchmal vor den Augen… ;-). Dagegen half dann ein Pinky Drink 😉

Doch ick war natürlich nicht nur zum Arbeiten da.. sondern hatte im Vorfeld die Gelegenheit die einmalige Phoebe Legere zu treffen. Ick kann Euch sagen ditt war groß und gleichzeitig sehr spannend. Geschichten aus einer unglaublich Kreativen Zeit flossen ins Hier und Jetzt, Namen fielen, die mir im Laufe meiner „Karriere“ mit viel Respekt über den Weg gelaufen sind. Dazu gab es schöne persönliche Einblicke und ein großes Stück „Phoebe“. Ich glaube auf dieser Welt gibt es für Ausnahme-Künstler zu Zeit nur zwei Städte… New York und Berlin. Phoebe Legere war nicht die einzige Künstlerin auf die ich mich an diesem Abend freute. Harris hatte sich eine Burlesque Show gewünscht und mir war klar es gab eigentlich nur drei wirklich imposante Alternativen, die das Thema Burlesque so glasklar einem Publikum präsentieren, das hinterher keine Frage offen bleibt. Die Wahl auf die wunderbare Lada Redstar… selten hab ich eine Frau in zwei so unterschiedlichen Aggregatzuständen gesehen. Vor der Bühne ein liebreizende Person mit Witz und Herzlichkeit.. auf der Bühne eine Zerstörerin der Herzen mit ausdruckstarken Gesten und Bewegungen, die nur eine Aussage formulieren: Wenn Du Deine Augen von mir abwendest hast Du verloren :-).

Aber auch das GoGo Girl, die Jungs an den Plattentellern, die Art und Weise wie sich im Backstage um uns gekümmert wurde, die Freundlichkeit und der Respekt machen diese Veranstaltung zu meiner momentan absoluten Lieblingsveranstaltung in Berlin. Vielleicht liegt es daran das ich dort als etwas besonderes wahrgenommen werde und ich glaube so ein bissl Balsam für die Seele tut jedem in der heutigen Zeit sehr gut. Inventar zu sein macht einfach weniger Spaß ;-). Der Abend war .. auch wenn er inmitten der Woche stattfand ganz groß … und ick möchte mich mal hier an der Stelle bei Harris, Max, Fashy und all jenen bedanken, die diese Abende möglich machen… Diggers ihr seid fett 😉 (Hoffe das sagt man so *loool*) …

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