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To beef or not to beef in Berlin Schöneberg

oder Fleisch ist nicht gleich Fleisch

Wenn man das neue Restaurant „To beef or not to beef“ in der Akazienstrasse in Schöneberg das erste mal besucht, wird einem schnell klar… der Laden ist neu. Viel offener als die typischen Schöneberger Klassiker, die ick nach wie vor schätze und mich trotzdem über einen Newcomer freue, der den Purismus liebt. Immer wenn eine neue gute Küche in meiner unmittelbare Umgebung aufmacht,t erhellt das meinen Alltag und schon beim Blick in die Karte wurde mir schnell klar… die Jungs probieren was neues aus, wollen einfach mal was anderes machen, denn dort liest man so Sätze wie „Wir sehen das Essen nicht nur als Nahrungsmittel, sondern als Möglichkeit mit anderen Menschen zu kommunizieren.“ Wie wahr, wie wahr.

Und eine Kommunikation fand definitiv statt. Meine Geschmacksnerven sprachen mit meinem Großhirn in sehr hohen lobenden Tönen. Neben den klassischen Burgern in drei Variationen gibt es die verschiedensten Fleischschnitte vom Rind und Schwein. Und weil nichts besser schmeckt als eine gehörige Portion Abwechslung wird die fleischige Hauptkarte durch allerlei Leckerein italienischen Ursprungs abgerundet, darunter auch vegetarische Ideen. Irgendwie schräg aber lustig… ich glaube zwar nicht das ein echter Vegetarier guten Gewissens das Restaurant besuchen wird und seinen Freunden beim Verzehr von einem 200g Beef DOC Burger zuschaut aber wer weiß… gibt ja Masochisten *lool*. Abgesehen davon muß man als werdender Stammgast nicht immer nur Fleischiges in sich reinstopfen… obwohl es möglich wäre, denn die Burger sind riesig und das Fleisch schmeckt nach einer winzigen Portion Extrasalz superlecker. Mein Doppelstöckiger war mit geschmolzenem Ziegenkäse garniert und ließ großes Interesse im Geschmackszentrum aufkommen – lediglich die hausgemachten Kartoffelecken waren jetzt nicht so knusprig wie icks gerne mag aber sehr frisch – nächste Mal ergänze ich den anders.

Oder ich lasse Platz für etwas was den Magen schließt. Eine wunderbare Nachspeise die frisch zubereitet den Namen Windbeutel trug und mit Eis und leckeren Früchten garniert wurde. Der Service war supernett, nicht zu abgehoben und auch nicht aufdringlich… einfach perfekt. Für mich ist das „to beef or not to beef“ eine absolute Bereicherung in der Akazienstrasse und wer im geliebten Kochhaus an der Ecke keine geschmacklichen Experimente zum selberkochen findet sollte fix zwei / drei Türen weiterlaufen… aber Achtung… dazwischen ist noch ein Buffalo Schuhladen… dort könnte man hängenbleiben… 😉

Titelbild © to beef or not to beef

 

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