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Tim Fischer serviert geliebte Lieder im TIPI am Kanzleramt

oder ein deutscher Chansonnier feiert ein Vierteljahrhundert auf der Bühne

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Alle Bilder © Brigitte Dummer (mehr Bilder auf http://www.promi-media.de/ oder Facebook)

Zeit vergeht aber Emotionen und Gefühle überdauern sie – auch nach so vielen Jahren. Das erste Mal durfte ich 1994 Tim Fischer in der Bar jeder Vernunft erleben und hatte ihn gern 😉 bzw. sein Programm „habt mich gern“. Nun sind fast 20 Jahre vergangen und noch immer überrascht mich Tim immer wieder (2011 mit seiner Knef Darbietung), nicht unbedingt nur durch seine Stimme, sondern mit der Präsentation seiner Lieder. Ausdruck und Emotion zeichnen jede Gestik und jeden Gesichtszug und nehmen einen mit in die Welt seiner Lieder. Wie so oft wurde er begleitet von Rainer Bielefeld und auch das versprach ein wenig Wehmut und Herzschmerz. Texte von Brel, Zarah Leander und dem alten Kästner gaben Tim Fischer die bekannte Mischung aus donnernder Schwere gepaart mit sarkastischer Leichtigkeit.

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© Brigitte Dummer

Themen der Liebe, des Todes und des Frohsinns erleichtern einen den langen Arbeitstag – klingt morbide – ist aber so. Man möchte einfach hinhören und hinschauen, vergisst dabei die Minute, die Sekunde – ja den Schlag des virtuellen Uhrzeigers im Ganzen (heutzutage gehört dieses Geräusch eh zu einer aussterbenden Erinnerung) und befindet sich ganz plötzlich in einer 3 Stunden entfernten Zukunft. Zeit vergeht – mit Tim Fischer wie im Fluge. Hin und wieder ließ ich mich unterbrechen durch den Geschmack eines leckeren Schnitzels und eines… ach nee.. zwei Gläser Weines aber Tim Fischer ist allgegenwärtig. Gleich zu Anfang schlendert er singend durch die Reihen, man ist ihm und seiner Stimme nahe.. und gerade das schätzen seine Fans an ihm. Auch nach 25 Jahren bleibt er Mensch, engagiert sich für Aids Erkrankte  – auf seiner Homepage kann man das ebenfalls tatkräftig unterstützen – und verweilt noch bis 13.10. im TIPI am Kanzleramt. Danach geht das Programm „Geliebte Lieder“ auf Tour. Tourdaten jibbet hier.

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© Brigitte Dummer

Für mich gehört er einfach besucht… wegen der alten Songs, wegen der neuen Songs, wegen der Stimme, der Gestiken, des Gefühls, der Vertrautheit, der Melancholie, dem Genuß, der Leichtigkeit, der hämmernden Schwere und noch vielen vielen anderen Dingen, die mir gerade nicht in den Sinn kommen 😉 – aber es gibt sie!!! Karten für Berlin gibt es auf der Webseite des TIPIs

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