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Susuru – Suppenkasper aufgepasst

oder der korrekte Weg eine Suppe zu schlürfen

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Im Winter wenn es so richtig schweinekalt ist, dürstet es oft nach einem warmen Süppchen mit dem man von innen so richtig durchgewärmt wird. Wenn das Restaurant dazu auch noch japanisches Essen serviert dann kann man eigentlich nichts mehr falsch machen. Der Besuch im Susuru war schon längst überfällig, denn schon viele Male war mir der Sinn nach einer leckeren Udon Suppe in diesem endlos scheinenden Winter, doch jedesmal kam irgendwas dazwischen. Am vergangenen Mittwoch hat es endlich geklappt.

Unmittelbar neben dem Trüffelschwein, ein sehenswerter Herrenausstatter und schräg gegenüber von Berlin spannender Lingerie Quelle BLUSH liegt das von aussen eher unscheinbare oder sollte ich sagen klar gestaltete Restaurant. Innen wie auch aussen herrscht ein klarer japanischer Stil vor der dem ein oder anderen zu kühl erscheinen wird. Ick aber hab mich sofort in die klaren Formen verguckt und ahnte das von nun an nur noch gutes kommen kann. Nach meinem letzten Reinfall beim Australier, wo man eigentlich schon an den stilistischen Interior des Restaurants die gruselige Qualität hatte absehen können. Es ist schon erstaunlich wie sehr man vom Geschmack des Erscheinungsbildes meist auf die Qualität des Essens schliessen kann. Die Auswahl der Gerichte beschränkt sich im Susuru auf eine Vielzahl von Variationen der Udon Süppchen und Klassikern der asiatischen Vorspeisen. Dazu gehörte an diesem Abend für uns die japanischen Salzbohnen Edamame und außergewöhnlich frische Gyoza die mit ziemlicher Sicherheit aus eigener Hand hergestellt wurden.

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Beide Vorspeisen waren ein gelungener Auftakt und in Kombination mit leckeren Premium Sake äußerst schmackhaft. Einziger Kritikpunkt war der Preis für einen 0,1 l Becher… allerdings muss man ja an irgendwas verdienen. Die anschließende Kamo Udon Suppe war ein Traum. Lecker inszeniert, was bei Suppen immer so eine Sache ist und extrem schmackhaft. Aber auch die Suppe meine zauberhaften Begleitung war so lecker das das abgesprochene Suppensharing einseitig aufgekündigt wurde…. 😉 zumindest einmal kosten durfte ich …

Ein wichtiges Detail muss ich aber noch loswerden… Das schlürfen des Rest-Süppchens ist unbedingt erforderlich und gewünscht nachdem man alle Leckereien herausgefischt hat.

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