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Stippvisite auf dem Dachgarten des SOHO HOUSE Berlin

oder das Auge ißt bekanntlich ja mit

blog_sohohouseberlin

Womit verbinde ich ein wirklich gutes Essen? Natürlich müssen die Geschmacksknospen verwöhnt werden oder im besten Fall sogar überrascht. Aber das alleine reicht nur in den seltesten Fällen. Eine gute Portion Ambiente, gepaart mit der netten Gesellschaft von Freunden runden zumeist ein perfektes Dinner ab. Das letzte Mal das ich weit oben gegessen habe war im Solar Restaurant und das ist schon ein Weilchen her. Nun hieß die Location eben Dachgarten im SOHO House Berlin mit Pool und einem Blick zum umfallen schön. Berlin ist und bleibt eben eine Augenweide. Hier mischt sich Vergangenheit mit Zukunft, sowohl architektonisch als auch kulinarisch und einer meiner guten Vorsätze für 2011 wird sein wieder ein paar Highlights in der Gastronomie herauszufinden. Doch zurück zu einem Highlight 2010 – das SOHO House Berlin.

Um den Dachgarten des SOHO zu erklimmen muß man sich mittels Fahrstuhl in die letztmögliche Etage tragen lassen um dann ein zweites Mal empfangen zu werden inmitten der Clubbar – ganz nett mit brutzelden Kamin und jeder Menge relaxter Clubmembers. Spannenderweise hält dort niemand sein Smartphone am Ohr, denn telefonieren ist dort untersagt – fotografieren übrigens auch. Jaaaa… in der heutigen Zeit – irgendwie sensationell wie ich finde. Doch die Kommunikationswege in die Welt da draussen sind ja mannigfaltig und da verwundert es nicht wenn ein paar Facebooksüchtige dennoch ihr Laptop vor der Nase haben. Bevor man schlußendlich die Dachterrasse des SOHO bestiegen hat fällt man fast in den hauseigenen Pool der allerdings bei -10°C eher wenig frequentiert wird 😉 … aber die Versuchung war schon groß sich nett im Bikini unterm Heißstrahler zu fletzen *lol*. Was dann kommt kürz ich einfach mal mit dem Wort GEMÜTLICH ab. Das Interior im SOHO House Berlin ist generell etwas gewöhnungsbedürftig. Irgendwie erinnert mich vieles an das Mobiliar meiner 94-jährigen Tante, nur eben nicht so abgenutzt. Allerdings .. und das ist das seltsame… passt es dann doch alles irgendwie wieder zusammen.

Da saß ich nun in dem exklusiven Membership Club mit Blick über meene Stadt und freute mich über die nette Gesellschaft an und einen wirklich guten Wein auf meinem Tisch. Jetzt fehlte nur noch ein gutes Essen. Das sollte dann auch gar nicht lange auf sich warten lassen. Neun verschiedene Kleinig- und Großigkeiten wurden serviert und bis auf das Risotto, was sicherlich lecker war aber generell nicht so mein Ding, war das Essen eine kleine Offenbarung. Sicherlich auch weil der sensationelle Blick die Geschmacksnerven frohlocken ließ. Der gesamte Eindruck des SOHO Houses in Berlin ist toll.. und auch wenn ich nicht mehr viel mit Clubmeierei am Hut habe, so drehten sich meine Gedanken um eine Mitgliedschaft… allerdings muß ick vorher noch meine Finanzen gründlich auf den Prüfstand stellen oder einen reichen Sponsor finden 🙂 …

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