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Sparkle – Whitneys posthumes Kino Comeback

oder eine Legende kehrt ein letztes Mal auf die Leinwand zurück


© Warner

Als Whitney Houston ihre ersten Songs auf Vinyl presste… war icke gerade extrem vorpubertär. Die Hormone schossen mir praktisch aus den Augäpfeln und das nicht nur dann wenn ick ne Whitney Platte auflegte um beim Knutschen lockerer zu werden. Whitney Houston war eine ausserordentlich talentierte Sängerin die mir viele schöne Stunden mit ihrer Musik verschafft hat. Sei es in sentimentaler Einsamkeit oder eben explosiver Zweisamkeit. Das das Fräulein Houston nochmaligst die Bretter die die Welt bedeuten erklummen hat um ihrem Ruf einen kräftigen dämpfer zu verleihen ist mir bis heute ein völliges Rätsel. Wahrscheinlich war nicht sie allein die antreibende Kraft, sondern schlaue Marketing Ärsche die wahrscheinlich viel Kohle machen wollten und auch gemacht haben.

Und dennoch hat Whitney einen Film vollendet, quasi als letzten Walk… in dem es mal wieder um eine Band geht. Angelehnt an die Geschichte der Supremes von Diana Ross wird eine Geschichte erzählt aus den Tagen als Stars noch ohne Social Media berühmt wurden… als es nur RADIO gab… ja genau.. dieses antiquirte Gerät das früher eine Antenne brauchte um Lieder abspielen zu können ;-). Nicht dieser digitale Null und Einsen Quatsch der heute aus den Smartphones strahlt.. sondern eben die echte Vinylware. Whitney gehörte zu meinen ersten Platten nach der fiesen deutschen Welle. Erst dann durfte die Souldiva neben Lene Lovich, Kajagoogoo, David Bowie und Depeche Mode ihren Platz in meinem Ohr suchen. Ja… ick wees… das ist jetzt mal quer durch den Gemüsegarten.. aber so war die Zeit damals. Man mußte hart arbeiten um sich zu finden. Gefunden hab ick mir letztendlich im Rock’n’Roll… wahrscheinlich haben die endlosen ELVIS beschallungen im Uterus meener Mutter doch ihre Spuren hinterlassen. Ein klein wenig war es wie eine chinesische Folter.. aber letztendlich war es vorherbestimmt. ALLERDINGS nicht vom UNIVERSUM! Soviel ist sicher.. sondern von meener Mudda. Die wollte eben ’ne Rockabella.. mit aller Macht. Und schwupps.. hattse die bekommen. Wünsche gehen manchmal später in Erfüllung… aber nicht weil der Bär aufn Waagen steht 😉

Auf Schlauch stand ich auch, da ich von Sparkle noch nix gehört habe. Whitney macht hingegen eine gute Figur, der Sound klingt verlockend und ich freue mich auf die ersten kühleren Tage mit einer musikalischen Kinopremiere einer leider zu früh verstorbenen Königin meiner Jugend. Sparkle wirft einen letzen Blick auf eine der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten.. neben Michael Jackson versteht sich 😉 … und läßt nocheinmal den Glanz der frühen 80ziger von der Leinwand strahlen.. ick bin gespannt und wahrscheinlich werde ich das Lichtspielhaus verlassen mit der Textzeile… i wanna dance with somebody…

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