Sa. Dez 14th, 2019

Shoppingattacke in London – Topshop, Nikita Sablier und mehr

oder Travestie-Outsourcing ins Queens-Land der High-Heels

blog_london04

Etwas mehr als 10 Jahre ist es her das ich Englands Hauptstadt einen Besuch abgestattet habe.. damals waren eigens für die Herrenwelt geschaffene Steinbänke meine besten Freunde. Ich kannte gut die Hälfte persönlich mit Namen und Erbauer-Datum… dazu noch wer diese Bänke gesponsored hat. Wenn mich also Günter Jauch in seiner Millionärsshow gefragt hätte.. wer die Bank vor dem Topshop Laden gespendet hat, dann hätte ich die Frage gar nicht zu Ende hören müssen und ohne Joker sofort die 1 Million Antwort eingeloggt. Doch heute ist alles anders.. Zeiten ändern sich, meine Interessen sogar grundlegend, nur Regenten bleiben… die Queen ist nach wie vor Königin des Landes.

Ein sehr netter neuer Kontakt zur Marketingleitung des aktuellen Priscillamusicals ist der Grund für meinen/unseren Besuch in Englands Metropole und ehrlich gesagt.. ick hab es nicht bereut. London ist wieder unglaublich.. mehr Leben.. mehr Stadt.. mehr Eindrücke. Ich fühlte mich ein wenig wie ein Besucher aus Hintertupfingen der Berlin heimsucht… und es nicht fassen kann wie die Stadt pulsiert. Nachdem wir alles Nötige erledigt hatten ging es gleich darum die Oxford Street zu besuchen und zu bereichern… und wie wir die bereichert haben… mein Gott… gibt es in Deutschland eigentlich ne Mafia die verbietet gute Schuhmode zu verkaufen? Ungelogen jeder noch so kleene Scheißladen hatte göttliche Treter, doch damit nicht genug… es funkelte die Pailette, es wedelte die Feder und es glitzerte der Straß von wirklich jedem Bügel. Entzückend…. was nen Glück das ick in Sneaker mit Fußbett unterwegs war *lol* .. obwohl irgendwann haben auch die versagt.

Glücklicherweise hatten wir uns ein gutes Frühstück gegönnt… bei Frank. Frank gehört wohl zu den Läden die “nur” mit “Brötchenschmieren” ihr Geld verdienen… und doch war es irgendwie besonders… in einer kleinen Seitenstraße ein frisches mit Krabben und Krautsalat bestrichenes Baguette zu essen. London hat definitiv dazugelernt. Natürlich gab es schon vor 10 Jahren gute Frühstückslokale in London.. aber eben nicht an jeder Ecke. Und genau an solch einer Ecke sind wir gelandet. Danke Frank.. ick fands lecker und es war eine gute Grundlage für Läden wie das Topshop London. Kann es sein das Frauen deutlich im Vorteil in London sind… es werden dort sogenannte Shoppingtempel errichtet in denen Männer nichts zu suchen haben.. das fängt an der Umkleide an und hört in der Süßigkeitenabteilung auf. Mein Versuch diese Schranken aufzusprengen *grins* (jaja mal wieder) und mit in die Umkleide zu tingeln wurde mit einem harten NO WAY des breitschultrigen Sicherheitsbeamten gebremst. Nun wie soll man denn was ansprobieren wenn man(n) nicht in die Kabine gelassen wird… ? Komische Welt… fast Männerfeindlich dieser Tempel. Klar…nicht jeder Mann kauft so wie ich da ein… aber viele haben zumindest einen kleinen Lichtblick wenn’se in der Kabine der Stylingqueen zu Hand gehen können ;-) ….. aber nicht hier.. Topshop London ist “Dragfeindlich” und “Kreditkartenfeindlich” – denn wie soll der Kerl gerne seine Karte zücken wenn er nicht in die glücklichen Augen der Angebeteten schaut…. *dingdong* – übles Klischeedenken.. ick wees.. aber es paßte einfach zur Geschichte. Natürlich kauft sich die Frau von Heute ihre Klamotten selber….. *punkt*

Selbstverständlich gibt es noch ein paar Anekdoten und Tipps vom Tag, doch ehrlich gesagt ick bin hundemüde und möchte darauf lieber im  einzelnen eingehen.. morgen gibt es “the best of Day 1” mit so wunderbaren Empfehlungen wie candycakes… oder Nikita Sablier.