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Science Slam im Lido

oder Wissenschaftjunkie trifft auf Bühnennerd…

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Der Dichterwettstreit findet seinen Ursprung Ende der 80ziger Anfang 90ziger…. und natürlich musste es so kommen, das dieser Vortragsbattle auch in die Wissenschaft schwappt. Die Herausforderung dabei ist es Aussenstehende wie mich von Themen zu begeistern, die mich eigentlich zu Tode langweilen. Ich bin auch niemand er wissen will wie das Innenleben eines Smartphones funktioniert.. es muss einfach funktionieren. Und nun saß ich, wohlgemerkt sehr bequem mit guter Sicht, im Lido und erwartete fünf wissenschaftliche Vorträge. Man kann sich vorstellen das meine Erwartungshaltung ziemlich im Keller war. Das Wissenschaft und Comedy funktioniert haben schon einige Quatsch Club Größen bewiesen aber HIER?? Nun … es war rappelvoll und das frühe Erscheinen gold wert. Der an der Bar bestellte Aperol Spritz war ungenießbar und ein gutes Beispiel das man billig nicht noch mit noch billiger aufgiessen sollte… egal… es ging los.

Im ersten Vortrag ging es um Teilchenbeschleuniger und man kann sagen das ich zumindest grob verstanden habe worum es ging. Auch wenn Vergleiche zu aktuellen Geschehnissen etwas deplaziert wirkten aber das konnte der Redner ja nicht erahnen, das ein Flugzeug in der Präsentation eher unpassend wirkt – vor allem wenn man es „aufspaltet“… anyway… es war nett. Anschließend durften Gruppen im Publikum mittels Votingkarten Punkte vergeben und so den Vortrag bewerten. Spätestens beim zweiten fiel mir dann aber ganz deutlich auf, das manch Schuster doch bei seinen Leisten bleiben sollte. Es war tödlich.. irgendwas mit Petide und DNA und Conchita Wurst… ich habs nicht verstanden aber was solls…

Auch der dritte vor der Pause und damit der zweite in Folge langweilte mich dollstens… hier ging es um die Wahrnehmung der Farben und die Erkenntnis das jeder Mensch unterschiedlich ist.. ACH WATT… eine Aussage am Ende, die ich so nicht erwartet habe.. *looo* … nee auch das war nix. Ich hätte gerne erfahren warum dieses dusslige blau- gold-schwarz- beige Kleid im Netz so einen Hype ausgelöst hat… aber die Erkenntnis blieb unerklärt. Leider habe ich die Pause nicht überstanden und mich davor verabschiedet. Denn schon Einstein war sich dessen bewußt, das Zeit ein kostbares Gut ist. Ich habe meine dann lieber anders genutzt – hinterher hab ich erfahren das die beiden erstplazierten ausgerechnet in der zweiten Halbzeit performten… tja.. ob sie meine Meinung über das Science Slam im Lido geändert hätten… nobody knows….

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