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Schatto Pauli – ein kulinarischer Genuss vor dem genussvollen Theaterbesuch

oder Geschmacksorgien und süße Versuchungen mitten auf dem Reeperbahn Kiez

Wenn man im Schatto Pauli sein Ohr an die Wand legen würde, könnte man den Betrieb des Schmidt Tivolis Theater live erleben – zumindest akustisch – denn unmittelbar auf der Rückseite des Theaters befindet sich das traditionsreiche Schmidt Tivoli Restaurant Schatto Pauli, das wohl bekannt sein soll für die extrem leckeren Schnitzel. Nun… das kann ich leider nicht bestätigen, da ich kein Wiener Schnitzel probieren konnte. Im Rahmen des Besuches der Premiere der Petits Fours auf dem Hamburger Kiez kam ich in den Genuß eines köstlichen 3 Gänge Menüs, von dem ich mit Überzeugung behaupten kann: Selten in der Hafenstadt so gut gegessen – wobei ick so oft da ja nicht bin. Doch bevor ich Euch hoffentlich den Mund wässrig schreibe, jibbs noch ’ne Anekdote vorweg. Da ich nicht zum ersten Mal die Hansestadt heimgesucht habe war eins klar…  Parkplatz suchen an der Reeperbahn geht einfach mal gar nicht. Die Lösung dieses „Problems“ kennt ihr alle.. genau… Taxen oder sagt man Taxis? Mnnnh egal… jedenfalls meine ich diese niedlichen fahrbaren Universen in denen mehr oder weniger freundliche Diktatoren mit den unterschiedlichsten Stimmungsschwankungen am Steuer sitzen und einem meistens wohlbehalten und vor allem auf direktem Weg zum Zielpunkt bringen.

Unser Kutscher war ausgesprochen freundlich wenn auch offenbar ein klein wenig abgelenkt, da er leider einen Fahrradfahrer im toten Winkel übersah… naja… in Berlin nix neues, zumal die Herren und Damen auf den zwei Rädern gerne mal ein paar Verkehrsregeln außer Kraft setzen. Dann wird ein bissl gemeckert, jeder beschuldigt den anderen und schon ist die Situation geklärt. Aber nicht so in Hamburg… Nee Nee… dort kommt der Fahrradaktivist gleich mal mit 2-3 bewaffneten Uniformierten an und hält ein Standgericht in mitten von hunderten Schaulustigen. Die öffentliche Anprangerung des „armen“ Taxifahrers, der seinerseits den Tatvorwurf der Beleidigung hätte geltend machen können und in dem Dana und icke als Kronzeugen hätten dienen dürfen dauerte Sage und schreibe mindestens 20 Minuten. Naja ick muß zur Verteidung der uniformierten Staatsmacht noch dagegenhalten das das ganze zufällig genau vor der Davidswache geschah…  🙂

Aber nun zurück zum schönen Teil des Abends in toller Gesellschaft, die sich alle mit lautem „MnnnnhhH“ und „Ahhhhh“ beim verzehren dieser ausgesprochen feinen Küche bedankten. Schon der Start war zauberhaft. Nachdem man die Treppe des Schatto Pauli erklommen hat und die prachtvolle Tafel erblickte wurde einem warm ums Herz.. Ok.. es lag auch ein bissl daran das das kleine französische Restaurant gut beheizt war 😉 .. was sich dank der aufmerksamen Bedienung aber schnell regulierte. Leider ist es immer nicht ganz einfach diese geschmacklichen Erfahrungen in kleidsame Worte zu verpacken ohne dabei 10 Millionen Superlative zu benutzen.. also müßt ihr da jetzt einfach mal durch… 😉 . Gott war das lecker, lecker, lecker… und wirklich gemütlich und der Ausklang in Form von zuckersüßen Hüftgoldschokis war ein Traum um das sich selbst die Herren der Schöpfung neben mir fast geschlagen haben 😉 .. OK sie waren ein Paar *lool* aber trotzdem war es grandios. An dieser Stelle sei gesagt… das Schatto Pauli ist Hamburgs leckerste versteckte französische Versuchung die es zu entdecken … und natürlich zu kosten gilt. Ach so … natürlich nur wenn ihr nicht zu dieser Tanken-Bier Fraktion gehört die Hamburgs Reeperbahn offenbar in Massen heimsucht.

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