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Salon Edelstahl – der Beginn einer Legende

oder eine Soiree in die Vergangenheit inmitten von Berlin

Meine erste Reise in die guten alten 20ziger Jahre durfte ich im Oxymoron erleben, bei der einzigartigen Boheme Sauvage. Damals wußte ich nicht das die Boheme eigentlich ein Kind des wunderbaren Salon Edelstahl war. Umsomehr war es mir eine große Freude den wohl letzten Salon Edelstahl in der ursprünglichen Form zu erleben. Der Termin für den letztmaligen Salon Edelstahl in alter Location lag zwar ein wenig ungünstig, da ich eigentlich in Hamburg verweilen wollte, aber bei solch ausgewählten Gästen, einer historischen Umgebung und meiner großen Liebe zu den Roaring Twenties fiel die Entscheidung nicht schwer zuzusagen. Dazu kam auch noch die Tatsache das ein unerwartetes Geburtstagsgeschenk von RedCat 7 wie die Faust aufs Auge zu meinem Outfitplan passte ;-).

Wenn man den Salon Edelstahl betritt ist das mehr als nur eine kleinere Boheme Sauvage. Alles in diesem Salon strotzt vor Authenzität. Man betritt eine ganz andere Welt, wobei das nicht ganz stimmt… es ist nur ein sehr nostalgische Welt, die ich aber sehr sehr sehr schätze – hab ich das deutlich genug gesacht? Japp ich schätze gut gekleidete Menschen… ich schätze gute Umgangsformen, auch wenns an meinen hin und wieder was auszusätzen gibt ;-). Künstlerisch lyrische Beiträge und gesangliche Hochgenüsse versüßen den Abend und den Ort des Geschehens genauso wie der Wille ein neues Stummfilmmeisterwerk zu erschaffen. Die Zwanziger/Dreißiger Jahre und wer weiß was noch so alles geistern durch die heiligen Hallen des Etablissement in denen der Grundgedanke der damaligen Boheme Sauvage ergoren wurde. Hedoluxe aka Marlon Brando Jr. oder Henry de Winter, der ohne Hund aber mit viel Witz erschien machten diese kleine „private“ Party sehr angenehm. Dazu ein paar leckere Häppchen und ein becher Absinth….

Das Fräulein Edelstahl hatte natürlich noch einige Highlights im Gepäck. So wurde mittels antiquarischem Direktdraht eine Bild und Tonleitung nach New York City zu dem einmaligen und unvergesslichen Conferencier und Tanzkünstler Coco eingerichtet. Mit großer Freude und viel Enthusiasmus durfte jeder Einzelne ein Blick über Big Apple schweifen lassen und natürlich ein paar herzliche Worte zu Coco übermitteln. Wer nun zumindest die kommerzielle und wesentlich größere Veranstaltung besuchen mag kann das am 30. April 2012 im Bassy / Berlin-Mitte, am 26. Mai 2012 im Wintergarten, am 16. Juni 2012 im Alter Wartesaal / Köln oder 30. Juni 2012 im Uebel & Gefährlich / Hamburg-St.Pauli tun.

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