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Rubbel die Katz – Premiere im Cinemaxx Berlin und Postbahnhof

oder wenn der Teppich unter den Sohlen rubbelt hat man die Katze im Sack….


Ulli Zelle – der einzige ohne Angst vor so viel Frauenpower 🙂

Als Matthias Schweighöfer das Drehbuch gelesen hat gings ihm wahrscheinlich ziemlich ähnlich wie mir. Kann ich eine solche Rolle annehmen? Kann ich jemals einigermaßen glaubwürdig eine weibliche Person verkörpern? Wird mich die Welt auslachen wenn ich es probiere? Genau diese Fragen hab ich mir damals gestellt als das erste Mal in die Öffentlichkeit getreten bin aber die war damals klein. Der kleine aber feine Unterschied ist jedoch… Matthias Schweighöfer hätte sich mit der Entscheidung karrieremäßig um Kopf und Kragen bringen können, denn als Schauspieler startet er gerade sowas von durch, während ich lediglich ein paar lange Weggefährten verloren hab… naja… im Grunde isses schwer zu bewerten was unangenehmer ist 😉 … denn ich hab dadurch unheimlich viel neue tolle Menschen kennengelernt…


Matthias macht ein erschrockenes Spitzmündchen, Detlef Buck wirkt komplett abwesend und Klaas Heufer-Umlauf mit Sorgenfalten 😉

Und dennoch… auf die Frage was für ihm am schwersten gefallen ist kam die Antwort: Das Laufen in High-Heels. Ich glaube es gab bestimmt viele andere Situationen die ihm schwer gefallen sind. Interessant hingegen war dagegen der Kommentar von Detlef Buck das es eben nicht darauf ankommt fette Produktionen in 3D in Hollywood zu produzieren wenn man nichtmal falsche Brüste von Echten unterscheiden kann 😉 …. dabei hätte die Filmcrew gerade bei den Brüsten noch eine Menge lernen können wennse sich ein paar Tipps von Travestiekönnern eingeholt hätten. Anyway – mir kam es auch so vor als wenn die beiden keinen wirklichen Spaß an dem ganzen Rummel hatten, denn sie wurden über den Teppich gejagt wie kaum ein anderer. Unzählige Pressetermine, hektisches Fangebrülle, Autogrammwünsche und Fotowünsche – irgendwann reißen die Geduldsfäden einfach. Dieses Gefühl runtergekocht auf ein kleineres Maß durfte ich auch schon als Avatar auf dem CSD erfühlen… es kann einen auf Dauer echt Nerven rauben.


… für Axel Schulz waren wir zu scharf 😉 … Max Giermann zu beschäftigt… und der wirklich sympatische englische Musiker neben mir wirkt etwas ernst….


… da hat sich Gloria einfach mal eben an der Deko vergriffen 😉 … mußte ja ehh wech…

Zu erwähnen wäre da noch die große Unbekannte mit dem Namen „Schicksal“ die mich dann doch plötzlich neben Matthias Schweighöfer stehen ließ, denn eigentlich war es nicht mein Kinosaal und zweitens hätte ich längst auf meinen sechs Buchstaben sitzen sollen… aber denkste.. ick bat um ein schnelles Foto und er outete sich als jemand der diesen Blog…. bzw… den Beitrag zum Film gelesen hat. Na Kinders… da ging mir aber ditt kleene Herz auf – könnta glauben 😉 – es sind einfach die kleinen Dinge die uns glücklich machen können ;-)… Zum Film hab ich ja alles gesagt… insofern schwenke ich dann gleich mal zur Aftershowparty im Postbahnhof am Ostbahnhof. Und WOW… ich glaube das hat sich UNIVERSAL ein paar Euros kosten lassen. Tolle Location, grandioses Catering, freundlicher Service, gute Dekoration und … das wichtigste … busseweise gut gelaunte Gäste die FAST alle den Film tierisch genossen haben, überall gabs Komplimente. Aber einen kleinen Kritikpunkt gab es dennoch – ich hatte irgendwie ein ungutes Gefühl bei dem ganzen Rummel – nicht weil ich solche Events nicht gewohnt bin ofer mag…. im Gegenteil… aber ich wurde das Gefühl irgendwie nicht los das die Hälfte aller anwesenden Frauen mir am liebsten die Haxen abgeschraubt hätten und die andere Hälfte der männlichen Wesen irgendwie ein bissl unsicher mit Frauen umgehen, die so dunkle Stimmen haben, wie ich (siehe Fotos)  😉 … *lool* …

 

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