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Romy Haag und Freunde in Concert

oder eine großartige und stimmgewaltige Reise

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Das dollste an Konzerten mit Romy Haag ist tatsächlich die Vielfalt – nicht nur auf der Bühne sondern auch davor. Ein bunteres Publikum jeden Alters und Geschlechts findet man selten vor den Bühnen Berlins. Und diesmal hat Romy auch noch das Bühnenprogramm zusätzlich mit besonderer Vielfalt gespickt und damit mein ich nicht ihre Vielsprachigkeit. Ihr neues Konzept lautet „Blind Dates“ und dort lässt sie neben sich selbst auch noch andere großen Stimmen zu Wort kommen. Gab es damals einzelne Gaststars wie Denis Fischer oder Marian Gold, so sind es nun die Gäste die die Show maßgeblich mitgestalten.

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Dagmar Frederic, Keith Tynes, Anna-Maria Bretschneider, Alexander Geist eröffneten dieses Konzept und gleich bei Keith Tynes stellten sich mir die Gänsepickel ordentlich hoch. Ich weiß gar nicht, wann ich ihn das letzte Mal live gesehen habe aber diese wahnsinnige Stimme hatte ich irgendwie ausgeblendet. WOW… watt’n Auftakt. Als zweites durfte dann die etwas aufgeregte Anna-Maria Bretschneider ans Mikrofon um unter anderem eine Acapella Version von Janis Jopins Mercedes Benz Song zu performen. Grossartig und mit viel Stimmgewalt. Wer mal reinhören will, sollte sich hier vergnügen…. Nach der Pause stand dann Dagmar Frederic auf dem Parkett der Wühlmäuse. Auch wenn das Publikum ihre Songs mit großer Freude aufnahm, konnte ich mich nicht wirklich dafür begeistern. Aber mir muss ja auch nicht alles gefallen ;). Dafür hat mir das große Finale mit Alexander Geist dann die Socken ausgezogen – ein Glück hab ick keine . Ein fantastischer Vaudevillian mit eigenkomponierten Songs und einer Melancholie die mich berauscht hat. Gestik, Mimik und Gesang füllten den Raum mit so viel Gefühl… das Wort „Gänsepelle“ reicht gar nicht mehr.. das waren Gänsemasern! Einen kleinen Einblick in seine Kunst findet ihr HIER auf Youtube.

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Nicht vergessen möchte ich natürlich die wunderbaren Songs von und mit Romy Haag. Lieder aus vergangenen Zeiten und ihrem bekannten Repertoire brachten das Publikum schlußendlich zu Standing Ovations. Verdient – absolut verdient. Ihre Huren und Engel, Ihre blaue Gitarre, ihr Walk on the Wildside (im übrigen eines meiner Lieblingsvideos) und viele weitere Klassiker gingen wieder tief unter die Haut. Das Konzept „Blind Dates“ funktioniert grandios und gestaltet den Abend wunderbar vielfältig. Die nächste Show in den Wühlmäusen soll wohl der 17.2.2017 sein. An dem Tag werden wieder andere Künstler das Programm von Romy unterstützen und den Abend erneut ganz anders leuchten lassen. Ich freu mich drauf und werde auf jeden Fall wieder mit dabei sein.

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