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Romy Haag in Concert – mit Special Guest Marian Gold

oder es hing wieder eine wunderschöne Blaue Gitarre in den Wühlmäusen

Mit bekannter loderner kupferner Mähne betrat Romy Haag ein weiteres Mal die Kabarettbühne der Berliner Wühlmäuse und ein weiteres Mal wurde sie von ihren Fans herzlichst begrüßt. Fans von Romy Haag sind queerbeet durch alle Schichten und Generationen zu finden. Wie kaum eine andere Künstlerin mit so bewegter Vergangenheit wie Romy, schätzt sie ihre Anhänger – man möchte fast glauben das sie jeden einzelnen Freund und Facebook-Liker höchstpersönlich kennt und in die Arme schliessen möchte – genau das ist es was ihre herzliche Art ausmacht. Nähe. Eine Nähe die man wohl auch durch ihre einzigartige Stimme fühlt und es fühlt sich gut an – sehr gut.

Das Konzert begann mit gesprochenen Zitaten aus dem Grundgesetz – es war von Gleichheit, Würde und Recht die Rede. Warum nur kamen mir diese Worte so fremd vor in anbetracht der wachsenen Kluft zwischen arm und reich, der eskalierenden Gewalt auf Berlins Strassen, dem endlos scheinenden Hass zwischen den Religionen auf der Welt und der Furcht vor fremden und nicht genormten. Romy wollte mit dem Konzert nicht nur die Seele musikalisch berühren .. sondern auch an den Verstand und vor allem an die Menschlichkeit appelieren, denn was wären wir ohne sie. Mit ihren Klassikern „Helden“, „Amsterdam“, „Everybody Knows“ und natürlich der „Blauen Gitarre“ sang sie sich in die Herzen und es war abzusehen das die hungrige Meute nicht genug bekommen konnte. Ich glaube nach der dritten Zugabe habe ich aufgehört zu zählen und nur noch ihrer Stimme gelaucht und natürlich das von Frank gestaltete Bühnenoutfit bewundert – das mir in der zweiten Hälfte deutlich besser gefiel als vor der Pause. Irgendwie möchte ich auch so ein Frank 😉 … wobei eigentlich hab ich das ja – nur mein Frank heißt Sammy. Doch die Überraschungen nahmen kein Ende. Als nach der Pause eine langbeinige Elfe als Backing Vocal die Bühne betrat hörte ich neben mir einige raunende „Oha’s“ durch den Raum schweben – leider stand dem jungen Mädel die Aufregung ein bissl auf den Stimmbändern und so konnte sie bei mir trotz der genialen Musikwahl nicht wirklich punkten… ick wollte denn doch lieber wieder Romy weiterhören.

Schließlich kündigte Romy auch noch Marian Gold an, dessen Name mir gar nicht sooooo geläufig war… hätte sie „Liedsänger von Alphaville“ gesagt… wäre ich sofort auf die Knie gegangen, denn seine Stimme ist ebenso markant wie Teil meiner Vergangenheit. Ick war einer der gröößten „Big in Japan“ Fans ever… und liebte die Debutplatte!!… Also ich sag mal so… ich hab innerhalb der letzten zwei Wochen mit zwei meiner absoluten Teenystars gequatscht – und das Aug‘ in Aug. Morten Harket und Marian Gold gehörten zu den Künstlern die meine Plattenteller zum glühen gebracht haben… und nun hab ich mit beiden ein lockeres Schwätzchen gehalten. Mit Marian heute auf der Bühne und mit Morten… tja… das meine Lieben, erzähl ich in Kürze. Nun konnte ich von Marian erfahren, das er diesen Abend ungemein genossen hat, für ihn ist Romy eine Legende, auch das der gute unweit meiner Geburtsstätte gelebt hat.. im wunderbaren Neukölln, da war ich allerdings erst ganze 8 Jahre alt aber immerhin 🙂 und das er sich schon im wunderbare Chez Romy sehr wohl gefühlt hat. Schlußendlich gab er noch preis, das eine neue Platte, nach 7 Jahren Pause, in der Mache ist… na also – watt’nen Abend.

Ditt Froilein Haag hat mich wiedereinmal geflasht – wie immer. Sie hat mich mitgenommen auf eine Reise durch ihr Haagsches Universum und dafür liebe ich sie immer wieder aufs Neue …. Merci Cherie. Weitere Termine findet Ihr HIER

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