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Resume nach dem Videodreh „i’m the one“

oder einmal ist KEINMAL …

Es stellte sich für mich nicht in Frage ob ich das Video mit Morten Harket drehen wollen würde, obwohl ich all die Jahre zuvor, diese Art der Darlegung meines Alter Egos abgelehnt habe. Privatsender und andere Medien wollten schon länger mal mein Gesicht bzw. meine Geschichte in die Öffentlichkeit zerren, doch bis dato war keines der Formate seriös genug… jedenfalls aus meiner Sicht. Und da ich immer großen Wert auf die Aussendarstellung lege, kam diese Gelegenheit in diesem Format nun goldrichtig mal weniger den Kleiderschrankt zu beleuchten. Im Grunde mache ich mir nichts vor… ich werde dadurch nicht reicher und auch nicht berühmter… aber es war ein weiterer Schritt in der Entwicklung meiner Kunstfigur – vor allem für mich fühlte es sich nach OUTING an. Einmal mehr konnte ich dadurch die soziale Netzwerke studieren und natürlich die Auswirkungen, die die internationale Verbreitung des Videos mit sich brachte.

Mein Fazit ist ganz eindeutig. Facebook und Co. sind ja nette Multiplikatoren  und Verteiler aber im Grunde bringen sie weder Ruhm noch Ehre… eigentlich vergeuden sie nur Zeit. Man wird durch Facebook nicht bekannter… ausser man ist es bereits. Das Video mit Morten hat überregional viele Reaktionen ausgelöst… gefühlt würde ich sagen 80% positive – 15% standen wohl ein großes Fragezeichen auf der Stirn und 5% waren schlichtweg angeekelt. DAS zumindest war doch schon mal ein großer Erfolg. Natürlich genoß ich die kurze aber intensive Aufmerksamkeit der internationalen Morten Harket Gemeinschaft, doch letztendlich war es mir auch ein inneres Bedürfnis, meinesgleichen zu zeigen, das der Grad der Wandelung hoch sein kann… ach was sage ich MUSS. Niemand sollte seinen Traum schon im Vorfeld beerdigen, nur weil er der Meinung ist, sein Äusseres sei nicht wandelbar und andersrum ist es keine Kunst wenn man quasi schon ein androgynes Fabelwesen ist. Natürlich hat mancher bessere Voraussetzungen aber seht Euch das Video an und sagt mir ob ihr dem Mann, den Ihr am Anfang des Videos seht, eine Sheila Wolf zugetraut hättet? Ich denke mal das in dem Fall 99% NEIN sagen werden. Manchen war wohl klar, das es hinter der Künstlerin einen Mann geben muß, der neben seinem Kostümfundus auch eine Wohlfühl-Garderobe haben muß und sich in Hemd und Hosen von ESPRIT genauso wohl fühlt.. bzw. in der nun kommenden Jahreszeit sogar noch wohler :-). Letztendlich gelten für den Kerl in mir einfachere und meistens unkompliziertere Lösungsansätze was die Klamotte angeht und ick freu mir natürlich auch über Everyday Basics von Esprit – unkompliziert und leger.

Und JAAAA mich hat der große Zuspruch sehr erfreut – vielen Dank für all die netten Statements und jeder der einmal die Gelegenheit bekommt mit so einem wunderbaren Künstler ein ähnliches Projekt zu begehen… sollte keine Scheu haben die Stöckel vor der Kamera auch mal gegen Sneakers zu tauschen ;-). Ich bin jedenfalls jederzeit wieder dazu bereit :-) … Mona Baptiste & Bully Buhlan haben es 1954 so wunderbar beschrieben… es liegt was in der Luft :-)

 

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