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Rasta Thomas Romeo and Juliet im Admiralspalast

oder ein tänzerisches Abenteuer vom „Rock the Ballet“ Macher

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The Police, Lady Gaga, Katy Perry, David Guetta oder Alphaville – mit diesen Mega Popstars kann man klassisches Ballett pimpen. Rasta Thomas hat schon mit Rock the Ballet kräftig in die Crossover Kiste gegriffen und mich damals spätestens in der zweiten Hälfte voll abgeholt. Diesmal war es ein wenig schwieriger. Erstens fehlte der Meister selber und zweitens war es diesmal eben eine Geschichte die erzählt werden wollte. An manchen Stellen dachte ich still bei mir – es wäre wohl besser gewesen wenn dieser Teil der Geschichte gefehlt hätte ;). Doch im großen Ganzen wurde ich unterhalten und war von einigen tänzerischen Choreographien echt begeistert. Immer dann wenn Sychronität auf tänzerische Körperkunst traf war ich auf der Bühne mit allen Sinnen.

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Doch es gab auch andere Meinungen zu dieser Show… offenbar waren Ballett-Hardliner im Publikum und gaben zu jedem Sprung und jeder tänzerischen Bewegung ihr Meinung zu besten – wohlgemerkt mitten in der Show. Direkt vor mir saß offenbar ein Malakhov Jünger, der natürlich seinen fachmännischen Beitrag zu dieser Show geben musste. Ich kann verstehen wenn man durch harte Arbeit ein gewisses Maß an Professionalität erreicht hat, das heißt aber nicht das man gleichermaßen andere Leistungen lautstark und angewidert zum Besten geben muß. Das wäre so als wenn ich anderen DragQueens ohne sichtbaren Stil, gleich nach dem ersten Hallo erzähle, das ihr Äusseres eine Katastrophe ist. Sowas macht man nicht.. denn ich respektiere jede Leistung (ausser sie kommen mir blöd – wie letzten Samstag in Schaffhausen auf der Bühne). Abgesehen davon ist die Geschichte von Romeo und Julia immer wieder schön tragisch und romatisch emotionsgeladen.

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Mein Fazit von Rasta Thomas zweiter Inszenierung ist ziemlich eindeutig. Die Show zeigt tolle Körper in wunderbarer Bewegung, dazu tolle Songs, die durch die Bank mitreissen, egal ob klassisch oder modern. Auch wenn es Stolperer gab und der ein oder andere tänzerisch nicht 100% abgeliefert hat – so war es ein schöner Abend mit tollen Menschen vor und auf der Bühne. Basta.

Alle weiteren Dates für Berlin, Wien und Düsseldorf findet ihr auf der Tourseite.

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QUEERLESQUE Mag ist das Magazin für Kultur und Burlesque Lebensart aus Berlin. WIr möchten einen subjektiven Überblick über die Vielfalt der Kultur in Berlin und Deutschland vermitteln. Internationale Burlesque Events und Vaudeville Kultur stehen dabei genauso im Fokus wie Travestie und jede Art der queeren Abendunterhaltung. Seit 2006 findet ihr hier gut gemeinte Ratschläge, kulinarische Tipps und Entdeckungen aus meinem bunten Berlin :)
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