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Premiere Extasya – Sexy Circus im Pfefferberg Theater

oder was haben große blauen Hasen mit Leonardo diCaprio zu tun?


Am Donnerstag war es mal wieder soweit. Eine neue Varieté Show Extasya hat für knapp zwei Wochen seine Zelte im Pfefferbergtheater aufgeschlagen und natürlich war ich neugierig. Immer wenn ich neugierig bin, muss ich mir Karten kaufen ohne wenn und aber. Leider hat meine Begleitung an dem Tag etwas geschwächelt, so das ich versucht habe meine zweite Karte an den Mann zu bringen und letztendlich zumindest Rolf(e) Scheider mit Begleitung animieren konnte. (Auf seinem Facebookprofil findet man übrigens ein tolles Video !!) Wobei das als bunter Hund fast egal gewesen ist, denn wie immer kannte ich wieder gefühlt das halbe Theater 😉 … neee.. naja.. das stimmt nicht so ganz. Aber einige kannten mich (welch Ehre) und somit war ich nicht alleine, zumal ich auch noch Zoe’s Alter Ego bewegen konnte spontan die gekaufte Karte nicht verfallen zu lassen. Doch lassen wir mal das Vorgeplänkel und kommen zur Show. Gleich als Opener wurde dem Titel alle Ehre gemacht… Sexy Circus stand auf dem Plakat und SEXY CIRCUS gab es von der ersten Minute an. 


Im Grunde ist das Konzept meiner Vaudeville Revue sehr ähnlich nur das bei mir nicht CIRCUS draufsteht… 😉 … aber das nur am Rande. Die erste Halbzeit war für meinen Geschmack sehr komprimiert. Gefehlt hat ein wenig eine wie auch immer geartete Moderation, die einen ein bisschen den Mund wässrig macht bevor es ums Ganze geht – achja… und Gesang!. Und dennoch waren es wunderbare Acts, die im Stakkato aneinandergereiht präsentiert wurden. Vielfältig, bunt und vor allem : SEXY. Hier wurde nicht mit Haut und Transparenzen gespart und dennoch professioneller Circus geboten. Aufgelockert wurde das ganze durch eine sehr sinnliche Burlesque Darbietung der wunderbaren Tara Darson, die in meinen Augen zu Recht zu der besten Nachwuchsburlesque Kombo Berlins gehört: Die G’Lamouresque. Und natürlich gab es den berühmten blauen HASEN. Scotty the one and only oversize big blue bunny – der wie immer auf mordmäßig hohen Heels, mit Slapstick und einfach nur Anwesendheit die Gäste verzauberte.


Die zweite Halbzeit spielte noch eine wenig mit dem Begriff „Fetisch“ – bot aber im Grunde eine weiteres nicht weniger spannendes Potpourrie an Akrobatik, Tanz, Kunst und natürlich Blödsinn. Ich werde wohl noch eine Weile brauchen um das Bild aus meinem Kopf zu bekommen, wenn ein großer blauer Hase die Titanic Liebesszene mit einer roten großen Rübe nachempfindet. Dafür hat Scotty mindestens auch einen Oscar verdient – oder wir plädieren gleich dafür das Leonardo seinen an Scotty abtritt… bzw… neee.. der Arme hat ja erst einen. Na gut, ich geh und frage James Cameron… der hat genug! Also wer noch nicht da war sollte sich fix eine Karte im Pfefferberg Theater besorgen – gespielt wird noch bis einschließlich 06.08. – frühzeitig da sein um ggf. vorher noch im dazugehörenden Restaurant lecker zu essen und dann erregt das Essen verdauen 🙂 .. ahahah… Viel Spaß!

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