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Premiere der Amazing Boys of Dance im Admiralspalast

oder was machen Ballett- und Broadwaytänzer in Ihrer Freizeit?

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Klar sie tanzen, tanzen, tanzen… nur eben nicht unbedingt klassisch. Tanz ist eine der Ausdrucksform die wirklich begeistern kann… leider kann sie auch extrem langweilen. Das ist zumeist dann der Fall wenn die Tänzer und Tänzerinnen das Publikum nicht mitnehmen auf eine Reise durch ihre wunderbar fließenden Bewegungen am Rande der Überwindung der Schwerkraft. Der Zuschauer muß bewegt werden. Die Amazing Boys of Dance starteten relativ behutsam… na… ich will fast sagen langsam und das wurde nach den ersten Beifallsbekundungen mit deutlich weniger Applause in meiner unmittelbaren Umgebung bestraft. Lediglich eine große Gruppe von Mädels in den hinteren Reihen gaben euphorisch alles und jubelten von Anfang an watt das Zeug hielt. Doch das sollte sich schnell ändern… spätestens nach der Pause wurde auf der Bühne nicht nur getanzt…. sondern der ganze Saal fing an zu jubeln.

Hätte mich jemand in der Pause gefragt wie ich das Stück finde, hätte ich sagen müssen: „Schöne Tanzshow“. Was allerdings in der zweiten Halbzeit folgte war beeindruckend inszenierter Tanz irgendwo zwischen unglaublicher Akrobatik, klassischem Ballett und tollen synchronen Tanzbewegungen. Rasta Thomas hat vor allem eine Show choreografiert in der unter anderem die Klassiker von Queen, Michael Jackson, U2 und Prince so wundervoll kraftvoll tänzerisch untermalt werden und in der dank einer unglaublich riesigen Videoleinwand mit typografisch genialen Animationen, diese Bewegungen in wunderschöne Bilder verschmelzen. Nach den ersten Gesamtkompositionen des zweiten Teils war der relativ langatmigere erste Teil vollkommen ausgeblendet und ick fing an auf meinem Sessel mitzuwippen. Und nicht nur ick… denn neben den Horden von jubelnden Mädels kam ick mir ein bissl vor wie in einer Show der Strippergruppe Chippendals *lol* … mal abgesehen davon wurden natürlich die vielfach aneinandergereihten Grand jeté, Kapriolen und Pirouetten entsprechend gewürdigt. Rock the Ballet hat den Anspruch auch nicht Ballett-affines Publikum zu erreichen.. und ich denke es ist gelungen.

Witzig war auch, je mehr Hüllen der Tänzer fielen, desto lauter wurde der Jubel.. so sind’se die gierigen Hühners *grins* …. doch zurück zum Tanz. Diesen gibt es noch bis zum 31. Januar im Admiralspalast zu sehen, die Karten kosten zwischen 23 und 54 Euro. Und HIER gibt es noch bis zum 30.1. ZWEI FREIKARTEN zu gewinnen.

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