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Neun Tipps für einen tollen Besuch in Paris

oder  Paris muß man(n) und vor allem aber Frau lieben.

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Die Eindrücke von Paris hängen immer noch irgendwie in der Luft zumal es dort schon ganz doll Frühling war… Sonne… deutlich über 10° C plus und vor allem die Bäume standen voll in der Blüte, einfach wunderschön. Dazu noch die Tatsache ganz viel Zeit zu haben um mit meiner Süßen die Stadt zu erkunden… es stimmte einfach alles.. und das möchte ich in Details und Tipps hier mal festhalten…

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Tipp 1: Anfangen soll eine wirklich tolle Unterkunft, das wunderbare Hotel Taylor gelegen an der gleichnamigen Rue Taylor, die wiederum mitten zwischen Montmartre und Champs-Elysees liegt. Das neue Trendwort auf der ITB war ja Designhotel und dazu würde ich das Hotel Taylor zählen. Die Zimmer sind einfach aber geschmackvoll eingerichtet, Details sind das Zauberwort, und die findet man im Hotel Taylor oft… egal ob an den Wänden, die im ganzen Hotel durch Digitaldrucke verschönert sind oder eben durch den außerordentlich netten Service des Teams. Die Betten sind Klasse, was im übrigen auch unsere Nachbarn im Nebenzimmer fanden… ick gloobe lauter jubeln kann man beim Sex nicht.. oder waren die einfach nur so glücklich über den Liegekomfort?.. ick weiß es nicht…. ein kleiner Tipp dabei.. bucht über HRS Reservierungsystem denn aus nicht erkennbaren Gründen isses da günstiger als direkt und sollte Euch Easyjet hindüsen jibbet da oooch noch ein Geschenk wenn ihr EJ03 bei der Buchung mit angebt!

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Tipp 2: Gleich um die Ecke gibt es ein kleines korsisches Restaurant „Le Temple Paris“ in dem das Ambiente allein schon einen Besuch wert ist. Überall mit Leomuster ausgekleidet und an jeder Ecke irgendwie ein kleiner hingucker, ob nu Lampe mit BH-Schirm oder Butlerpuppe mit Federboa.. alles ist möglich, hauptsache schräg.. genau mein Ding. Über das Essen kann ich leider nicht viel sagen, wir genossen „nur“ ein nettes Baguette und dein Cafe Creme… aber allein schon der Leolook der „Chefin“ ließ mich gleich mal heimisch fühlen…. „kiek ma an in Frankreich ’ne Oldschool Rockabella“ war mein Gedanke…. *grins*

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Tipp 3: Besorgt Euch auf jeden Fall jemand der die Stadt kennt.. es nervt ungemein wenn man nie so genau weiß wo die schönsten Stellen zu finden sind… und vor allem kauft keenen Marco Polo Reiseführer im Sonderangebot. Es kann da nämlich der Fall sein das die Dinge die da drin stehen nicht so ganz aktuell sind.. und ihr plötzlich vor einem Italiener steht statt vor einem typisch französischen Meeresgetier-Restaurant. Blöd… zumal einem die Bedienung echt den französischen Wein ausredet den man versucht hat zu bestellen.

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Tipp 4: Wenn Ihr eine ausgiebige Shoppingtour plant, dann seid gewiß das es garantiert länger dauert und ummantelt eure wichtigsten Gliedmaße, Eure Füße, mit wohltuenden Schuhwerk. High-Heels sind tabu 😉 … schmerzende Füße können zu einem ernsten Hindernis werden und drohten den ersten Tag arg zu verkürzen, da meine Süße doch tatsächlich den Parcour in 10cm absolvieren wollte… allerdings nicht ganz freiwillig… also flasches bequemes Schuhwerk ins Gepäck.. ejal wie es aussieht. Paris hat furchtbar schöne und geschichtsträchtige Shoppingpassagen, die architektonisch unglaublich anspruchsvoll sind und wahre Schätze zum Vorschein bringen können.

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Tipp 5: Ein monströser Flohmarkt, Größe ca. 15 km… also wenn man alle Berliner Flohmärkte zusammentut, dann bekommt man ungefähr einen Eindruck von der Größe des Porte von Clignancourt. Leider wissen die meisten Händler um die Anziehungskraft der Touristen und somit ist es schwierig aber nicht unmöglich Schnäppchen zu ergattern. Ick konnte zum Beispiel tolle Heels im Giraffenlook ergattern… Wer jedoch für die Boheme Sauvage das nötige Retroteil/Accessoire sucht und ne dicke Börse bei sich trägt wird wie im Schlaraffenland bis zur Ohnmacht shoppen können…

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Tipp 6: Mögt Ihr Schnecken? Nee.. ick bisher ooch nicht… aber da ick alles probiere was ich nicht kenne bin ick Sonntag nachmittag rein in den Laden in dem schon Charlie Chaplin, Salvatore Dali und Jackie Kennedy die glitschigen Dinger verspeisten. Und da die alle relativ alt geworden sind.. dacht ick mir.. probierste mal. Extra von der Taxe hingefahren und schwupps… in den Laden gestanden. Irgendwie kam dann auch so Conferencier auf mich zu und faselte das ick nix mehr bekäme… *häääääh*… warum nicht es ist 14 Uhr.. bin ick nicht fein genug? Nee…. ich mußte feststellen das die um 14:30 zumachen um erst wieder um 19:00 zu öffnen. Na toll…. da hab ick mir zu Schnecken hinreissen lassen und dann hindern mich die Öffnungszeiten daran die glitschigen Dinger zu schlucken. Na war wohl Schicksal…. das L’Escargot Montogueil werd ick dann nächste Mal probieren… sofern die mich einlassen… die Schnecken.

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Tipp 7: Auto mieten…. NEVER EVER. Also ick bin ja schon in vielen Städten Auto gefahren.. bisher war es nie ein Problem und selbst Lissabon ist machbar, wenn man mit Beißring und Yogamusike ausgestattet ist… aber Paris geht ja mal gar nicht. Auf den Straßen der Pariser Innenstadt herrscht das Gesetz von Mad Max… töten oder getötet werden. Es gibt keine Regeln… nur wer wagt gewinnt… insofern war ick heilfroh Taxi fahren zu dürfen. 🙂 …. ach und die mietbaren Fahrräder machen das Elend noch schlimmer.. wennste keen Auto rammst, töteste entweder nen Mopedfahrer oder nen Fahrradstrampler. Nee danke.

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Tipp 8: Travestie…. Jippiieehh.. sogar das Glamrock Musical Hedwig läuft noch bis zum 11.4. in den Sentier des Halles. Das ist ein MUSS…. wer es aber gediegener mag kann natürlich auch den Klassiker La Cage aux Follies besuchen.. OK die Tickets kosten das 3 bis 7fache und Ihr werdet den Altersdurchschnitt stark nach unten korregieren aber wenigstens werdet ihr immer freie Sicht auf die Bühne haben während die älteren Damen und Herren Ihren Zahnersatz zwischen den Sitzreihen suchen… Lachen is ja sooo nützlich 😉

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Tipp 9: Louis Vuitton – die Pilgerstätte der asiatischen Touristen. Mir fehlten die Worte welche Tempelanlage sich LV dort erstellt hat… selbst Sonntags sieht mal verzweifelte Herren der Schöpfung die gequält Ihre Kreditkarten dort abgeben, während die freundlich grinsenden Verkäuferin freundlich fragt: Diese Kreditkarte? .. alleine diese Frage ist doch reine Schikane… so ein bissl wie wie wenn man ein Messer in den Bauch gerammt bekommt und gefragt wird.. nochmal die andere Seite 😉 … letztendlich isses ja eine Investion wie in eine gute Immobilie; übrigens gleich daneben findet man Lancel. Genauso edel, genauso teuer … und genauso Japanisch.

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