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Mit Rolfe Schneider und Sarah Knappik im Untergrund

oder Bilder & Eindrücke vom Besuch des Chevrolet Underground Catwalks 2010

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Es war wieder eine zeitliche Herausforderung pünktlich auf dem Underground Catwalk zu erscheinen. Schließlich muß der Griff in den Make-Up Tuschkasten immer mit Bedacht und Vollendung umgesetzt werden. Nicht immer gelingt mir das und schon gar nicht wenn die Zeit knapp ist. Gestern jedoch haben sogar die Profis von einem kleinen Hair-Styling und Make-Up Salon am Rohrdamm den Aufwand und die Qualität des gezeigten bewertet…. glücklicherweise positiv 😉 aber dazu später mehr … ick meine ick mach das schon drei bis fünf Tage.. aber so 100%tig sicher immer den richtigen Pinselstrich zu setzen bin ick irgendwie nie… 🙂 nobody is perfect.

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Nachdem wir also auf den Punkt genau die U5 im Alexanderplatz mit unserer Erscheinung bereicherten 😉 wurde uns der Streß mit einem Schlag genommen weil sich die Abfahrt des ersten Zuges etwas verspätete… hätt ich das gewußt hätt ich aus der der Kleinkunst in meinem Gesicht einen Picasso gemacht *lol*. Der Underground Catwalk sollte diesmal etwas anders ablaufen oder sollte ich sagen abfahren. Der erste Zug war einzig für die Presse und VIPs… einerseits toll, weil ick noch nie so entspannt Bahn gefahren bin, andererseits aber auch schade da man nun natürlich nicht wirklich die Schwingungen der Fashionbegeisterten mitbekommt. So hat eben alles seine zwei Seiten…

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Die diesjährigen Labels auf dem Catwalk waren von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Während mich Deadly Dames, Savage Wear, Elfcraft und natürlich die Meisterwerke der Designerin von RedCat 7 absolut entzückten gab es andere Fashions wo ich lediglich ein T-Shirt wahrnahm. Aber genau darum geht es in der Modewelt… und auf dem Underground Catwalk. Unterschiedliche Fashions zu zeigen wo für jede(n) was dabei ist. Gespannt war ich auch auf Sarah Knappniks eigene Kollektion Vision Wonderland, die in Zusammenarbeit mit einem Team von Designern erdacht und natürlich von Ihr auf dem Underground Catwalk dargeboten wurde. Schrill, extravagant aber tragbar ist die Devise die ich Ihrem Label aufdrücken würde. Mich jedoch haben die wundervollen Geishas von RedCat 7 völlig geflasht und gleichzeitig beflügelt. Waren die beiden Models auf dem Hinweg des Catwalks noch züchtig in göttlichen Roben gekleidet so entzückten sie auf dem Rückweg mit Sammy einzigartiger Burlesque Couture.

Ohne das mich das Thema Cosplay jetzt näher beschäftigt fand ich die Werke von V-Style, die sich ihre Inspiration aus der Rock- und Gothic-Szene und der asiatischen Anime- und Manga-Kultur holen, ebenfalls sehr anschaulich und die durch BUY Unlike vertretende Jessica Louise Clothings höchst erwähnenswert. Alles in allem ist der Catwalk jenseits der hochpolierten Laufstege der Fashion-Week eine perfekte Plattform für Labels die sich im grellen Licht der perfekten Neonbeleuchtung und der starrenden Gesichter auf den Stuhlreihen einer Fashionshow nich wohlfühlen. Ick fands lustig bis sensationell… am schönsten ist jedoch der Weg zurück durch die „normalen“ U-Bahnbesucher gewesen. Gesichter die Bände sprechen… und ohne zu reden soooo viel sagen.

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