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Mit 136° queer über die Reeperbahn

oder wenn diese Knallfrösche vom 136° nicht wollen stöckeln wa halt zurück zur Prinzenbar.

Kylie Minogue Concert Hamburg

Also nachdem wir so rüde abgewiesen wurden von diesem ach so hippen Club… jetzt wird der eine oder andere wieder mit den Augen rollen und sagen : „Warum wollt Ihr auch immer kostenlos in die Clubs?“- darauf gebe ich eine ganz einfache Antwort. Jeder Beitrag den ich hier verfasse trägt zur Werbung einer Location bei… ick meine wenn ich irgendwohin renne und es toll finde dann freut es mich genau das mitzuteilen damit andere auch noch das Vergnügen haben… warum sollte ich all diese Infos in meinem Kämmerlein aufheben und sammeln…. DESHALB.. erwarte ich ein bissl Retour. Und da is ein Eintritt echt nicht zu viel… ick meine bei Nina jibbet ooch noch ein paar Getränkebons… also nehmt Euch ein Beispiel an Frl. Queer…! btw.. Madame schreibt jetzt oooch für Queer.de ’ne Kolumne… sagen ’se mal Frau Queer: Wieviel Stunden hat denn Ihr Tag so? Also meiner nur 24 Std… aber bei einmal pro Monat bleibt ja noch Zeit fürs Irrenhouse auf das ick ma ja schon wieder ’nen bissl freue….

Aber ick laber schon wieder rum, wollte ich doch eigentlich etwas zu unserem erneuten Fußmarsch über die Reeperbahn erzählen. Die Türken haben ja an dem Abend im Auftakt von den Portugiesen voll auf die Fresse bekommen… soweit so gut.. allerdings hatte das für uns die Auswirkung das das gemeine.. und ick meine gemeine im Sinne von FIES Volk auf der Strasse mit schlechter Laune lungerte. Während von der restlichen Bevölkerung nette Kommentare und hin und wieder auch ein lächeln kam.. mußte wa uns von den Südländern wieder beschimpfen lassen *kotZ* watt ist bei denen eigentlich falsch gelaufen… naja.. bis.. wir in eine Seitegasse abbogen und auf ein weiteres Grüppchen zusteuerten… Na toll dachte ick .. unbelebte Straße – deutliche Überzahl… und schon von weiten das Gröhlen vernommen. Jetzt jibbet dicke uffe Fresse – ick sah schon mein Haare fliegen .. wobei die waren geklebt… da hätte ick nochmal Glück haben können… aber es kam anders!

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Als wir auf Augenhöhe bzw. Armreichweite waren blieb ick ooch noch blöderweise mit meinem Absatz irgenwie stecken und verlor genau neben den Typen den Stöckel. Toll… und was soll ich sagen.. der türkische Gentleman äußerte mehrmals seine Bewunderung und wollte mir netterweise die Hand reichen damit ich den Schuh wieder anziehen kann. Er zollte mir seinen ganzen Respekt, betonte mehrmals das es Klasse wäre watt wir machen und verabschiedete sich höflich. Kinders sooo kann Frau sich Irren… damit will ich nur sagen: Es gibt viele Arschlöcher in allen Kulture, aber auch ungeschliffene Diamanten denen man das never ever ansehen würde.

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© inqueery.de

Um diese Erfahrung reicher erreichten wir die Prinzenbar die heute mit queeren Queens und einem Dragking gefüllt war.. vielleicht waren es auch zwei.. und wäre es nicht so höllisch warm gewesen… und wären mir nicht schon die Füße fast gestorben und die Blasen aufgerubbelt.. dann wäre ich auch noch ein bissl geblieben…. aber sowohl Janka als auch icke waren echt platt… ganz im Gegensatz zu Frl. Delay die erst im Auto schwächelte und dann in der Prinzenbar noch ne Weile geblieben wäre. Wobei das war bestimmt Sentimentalität *lol* .. naja wir verliessen den netten Club – der letze Mal als ich da war schon ziemlich warm war.. aber immer gut und stöckelten zu unserem Auto zurück… wieder begleitet von umherirrenden Gruppierungen südländischer Banden die diesmal sogar mit erhobenen Arm dastanden … und abschließend wurde mir ein bissl warm ums Herz als ich direkt vor dem EAST Hotel in mein Auto stieg…. denn das EAST ist eine wunderbare Adresse in Hamburg und mit den nötigen Kleingeld würde ick nur noch da ein wohnen wollen. *seufz*

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