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La Mano Verde – (m)ein nächstes pflanzliches Abenteuer

oder hohes Niveau ohne nachhaltige Überraschungen

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Zur Zeit steht vegane Experimentierfreude auf meiner Speisekarte. Und deshalb war das La Mano Verde in der Uhlandstrasse City West genau nach meinem Geschmack. Zumindest dachte ich das. Das Interior lädt trotz einer gewissen weitläufigen Kühle schon ein und der Service ist äußerst zuvorkommend, doch irgendwie lag ein Geruch in der Luft, der – ich traue es kaum zu sagen – mich etwas an die damalige Behausung meiner Grandma erinnerte. Mal davon abgesehen gab es dann ein iPad als Speisekarte, eine Eigenart die ich irgendwie schon wieder spannend fand… auch wenn es in einem „Bioladen“ etwas unerwartet kam ;). Nun dann… es standen vegane Sushi auf der Karte, die natürlich gleich mein Aufmerksamkeit erweckten, schwärmte ich doch von der asiatischen Vorspeisenplatte im Lucky Leek. Ein weiterer großer Pluspunkt war die Tatsache, das es neben den rein veganen Speisen auch eine vegetarische Alternative gab 🙂 … Puhhhh… da fiel mir aber ein großer Stein vom Magen ähhh .. Herzen – dennn ick hatte echt Kohldampf.

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Die veganen Makisushi genannt Sushi Jiro Ono waren nett – zwar nicht wirklich eine echte Alternative zum Original aber dafür das sie rein pflanzlich waren, wieder ziemlich nah am Geschmack meiner Leibspeise. Nur die Konsistenz des Reisersatzes war bei großen Bissen weniger bißfest. Auch die Hauptspeise, die wie oben erwähnt, als vegetarische Spaghetti de la Mer auf der Karte stand und geschmacklich eine lustige Reise zwischen angenehmer Schärfe und bissfester Pasta war, ging absolut in Ordnung. Weniger Glück hatte meine Begleitung bei den Tortellini. Etwas flau und unspannend versuchten diese den Gaumen zu entzücken.. leider ohne Erfolg. Und dennoch.. das La Mano Verde gehört zu einer guten, wenn auch nicht ganz günstigen Alternative. Ob das wohl an der unmittelbaren Nähe zu Udo Walz liegt? Oder vielleicht an der unmittelbaren Kudammnähe? I dont know.

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Als großes Finale gab es dann einen Todesstoß mit einem Schokoschokoschokokuchen… dieser war in der Tat deutlich zu schokoladig. Sowohl in der Portion als auch geschmacklich. Die gute Tat an meinen Körper habe ich leider mit dieser Nachspeise gleich wieder ad adsurdum geführt. Meine Reise in die pflanzliche Küche wird garantiert weitergehen und während mich das Lucky Leek absolut überrascht und auch schon ein zweites Mal gesehen hat, wird wohl das La Mano Verde nur nochmal durch einen Zufall zum Ziel meiner kulinarischen Reise werden – was nicht heißt das es nicht geschmeckt hat. Wer das La Mano Verde nicht kennt und in der Umgebung nach gesunder Küche sucht, der sollte schon mal einen Blick in das schicke Restaurant werfen – allein schon wegen einer großen Auswahl an Bioweinen 🙂

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