Queerlesque Magazine – Kultur – Burlesque – Dragqueen – Berlin

Jeder Mensch hat etwas Künstlerisches an sich, schließlich ist jeder Mensch einzigartig. Jeder drückt seine künstlerischen Fähigkeiten anders aus. Für mich ist die Travestie eine Ausdruckform meiner Kunst, auf der Bühne und davor. Die Form des Audrucks hätte auch anders stattfinden können, mit einem hübschen Herthatrikot zum Beispiel, denn jeder Fan versucht sein äußeres Erscheinungsbild dem jeweiligen Club anzupassen, teilweise bis zur völligen Unkenntlichkeit. Diese Art der Verkleidung wird in der Gesellschaft oft akzeptiert, wenn auch belächelt. Ganz im Gegensatz zur ausgelebten Travestie, die aus meiner Sicht auch nur eine Honorierung eines Clubs ist. Diese Hommage an die Weiblichkeit, wird jedoch von viel zu vielen Menschen als grenzwertig, teilweise sogar als perverse Abnormität abgetan. Lichtgestalten wie Mary Morgan, Lilo Wanders oder Olivia Jones stehen da ein bisschen außerhalb der Diskussion, da sie klug genug sind die unterschiedlichen Medien zu nutzen, um sich zu präsentieren.

Lustige Fernseh-Engagements für die Privaten (Pro7, RTL, VOX, RTL2), diverse Bühnenauftritte auf Deutschlands kleinen und auch größeren Bühnen, europaweite Premiereneinladungen, vielfache Kolumnistin und Society Reporterin für internationale Rock’n’Roll, Fashion und Gay/Transmagazine machen mein Leben um so viel reicher, das ich die Entscheidung dieses Magazin zu schreiben niemals bereut habe.

Wer mehr Infos zu meiner PERSON haben möchte der kann sich auf meiner

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austoben… meine Performances gibt es auf der

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Idole und Vorbilder

Die Suche nach Vorbildern war bei der Gestaltung der Figur „Sheila Wolf“ relativ einfach. Wenn man mich nach Namen fragt werfe ich mit so Namen wie Dita von Teese, Bettie Page oder auch Jane Russell um mich. Mein Style als sogenannte „Drag Queen“ ist aber geboren aus einer Lebenseinstellung der Vergangenheit, aus dem ehemaligem Rock’a’Billy wurde nun Teilzeit-Rockabella für die Bühne, aus Bewunderer der 50’s Pin-ups wurde eine Darstellerin dieser Subkultur mit Hang zum New-Burlesque – schließlich schrieb ich irgendwann, dass jede(r) ein Alleinstellungsmerkmal braucht, und ick behaupte, meins gefunden zu haben.

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Suchen, Lesen und Verstehen und vielleicht hilft es dem einen oder anderen, diese Art der Selbstdarstellung zu akzeptieren…! Wenn nicht, schade! Axxo… und pornografisches Material werdet Ihr vergeblich suchen…!

Die Kunst und ich!
Kunst ist im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist. Darüber hinaus werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeiten benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selber sein. Quelle wikipediaBurlesque:
„Den Ursprung hatte die US-Burlesque in Gastspielen britischer und französischer Travestie-Shows seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wo Frauen in Hosen auftraten“
Travestie:
„Die schauspielerische Travestie bezeichnet die Darstellung einer Bühnenrolle durch Personen des anderen Geschlechtes. Weit verbreitet ist dies auch in der Kleinkunst.“



 

ABOUT
QUEERLESQUE Mag ist das Magazin für Kultur und Burlesque Lebensart aus Berlin. WIr möchten einen subjektiven Überblick über die Vielfalt der Kultur in Berlin und Deutschland vermitteln. Internationale Burlesque Events und Vaudeville Kultur stehen dabei genauso im Fokus wie Travestie und jede Art der queeren Abendunterhaltung. Seit 2006 findet ihr hier gut gemeinte Ratschläge, kulinarische Tipps und Entdeckungen aus meinem bunten Berlin :)
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