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Kleine NINA mit großem Haarproblem

Liebe Löserinnen, liebe Löser…

Da icke nicht jedes Zeuchs testen kann oder will kommt hier wieder ein kleiner Beitrag von der direkt betroffenen Nina 😉 und um Verwechslungen zu vermeiden ergänze ich mal Petite.. nicht Queer!!!

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Tachchen Sheilas Leserschaft. Die Chefredakteuse dieses Blogs ist ein zweites mal bzgl. eines Gastbeitrages an meinereine herangetreten. Nach dem Wunsch zur Wiedergabe meines weihnachtlichen Blasvergnügens, möchte Sie die geneigten Leser/Innen diesmal gerne an meiner latenten Masoader teilhaben haben lassen. Gut, seis drum.
Der Wunsch der Leitwölfin ist mir Befehl 😉

Laserepilation

Oder anders ausgedrückt, ich bin die ständige Rasierei, sowie des beleuchtungsabhängig mehr oder minder üblen Bartschatten unter der mühsam aufgekleisterten Spachtelmasse einfach leid. Nach nun inzwischen doch einiger Überlegung zu dem Thema (und ich spreche hier nicht von Tagen oder Wochen), habe ich mich darum nun tatsächlich im Internet (ein Hoch auf diese Erfindung!!!) schlau gemacht, ob es Optionen zur permanenten Lösung dieser Problematik in meiner kleinfränggischen Heimat gibt. Und wer hätte es gedacht, es gibt sie tatsächlich.

Da ich ein ziemlich weinerliches Ding bin, kam allein von der Beschreibung her Nadelepi schon mal nicht in Frage. Mir völlig egal, ob das die sicherste Methode ist. Ich hab Angst vor Nadeln. Dafür mag ich aber Licht. Licht strahlt (im wahrsten Sinne) etwas positives aus. Die Wahl war eigentlich sehr einfach unter diesen Prämissen. Ich nahm also Mailkontakt mit dem örtlich anbietenden Institut auf, um mir eine Info geben zu lassen, was das Ganze preislich für ein Loch in mein Konto reißen würde und überhaupt mal so. Der Preis (der übrigens stark davon abhängig ist, wieviel weitere Körperregionen frau sich behandeln läßt) entsprach ungefähr dem was ich vermutet hatte. Ganz exakt im Voraus kalkulieren kann man die Endsumme übrigens ned, weil niemand mit Sicherheit
vorhersehen kann, wieviele Behandlungen notwendig sein werden, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist. Aber der „Spass“ wird mich am Ende wahrscheinlich zwischen 1.200 € und 1.500 € kosten und sich ein 3/4 bis ein ganzes Jahr hinziehen.

OK. Nachdem die Überlegensarbeit (und Denken ist in meinem Falle immer entweder Arbeit oder… meistens… Glückssache) bereits im Vorfelde erledigt war, wurde flugs ein erster Termin ausgemacht und so stand ich dann neulich livehaftig bei Monika, der netten Dame, mit der ich vorher den ausgiebigen Mailverkehr hatte, auf der Matte. Auf meine nochmalige Anfrage wg. Schmerzen (ich bin ein weichliches Stück. Das wusstet Ihr bereits, oder?) meinte sie, dass das natürlich stark individuell unterschiedlich ist, aber ein bissi was spüren würde ich schon.“Egal. Da musste jetzt durch !!“ Dachte ich mir. Und auch: „Yeehaaa, tapfere nina“. Vorher.

Gut, mein nächster Gedanke, nachdem die Behandlung begonnen hatte (Das Auftragen des Kühlungsgels war noch angenehm, wenn auch sehr…öhm…kühl), war dann sowas in der Art von „Hmmmm, 750 € (die ich als Vorschuß vor der ersten Behandlung entrichten musste) sind doch eigentlich gar ned soooooo viel Geld. Das macht doch nix, wenn ich die verfallen lasse, oder?“ Unterbrochen wurde dieser, sich wiederholende, Gedanke nur ca. alle 10 Sekunden vom nächsten Rasiermesserschnitt in meinem Gesicht bei jedem neuen Lichtstoß, der meine widerspenstigen kleinen Haarwürzelchen zerbrutzelte. Um einen ungefähren Vergleich zu geben. Kennt Ihr diesen fiesen kleinen Schmerz, wenn frau sich die Fingerspitze an einem Blatt Papier aufschneidet? Das beschreibt das Gefühl ziemlich gut. Es ist wiiiiiiirklich unangenehm. Den Geruch verbrannten Haares aus dem eigenen Gesicht in der Nase zu haben, ist übrigens auch ein Erlebnis. Das beides nur so als Hinweis, falls jemand da draussen sich das gerade überlegt. Es ist schön spürbar an welchen Stellen die meisten Härchens wohnen. Denn dort trifft der Lichtstoß die meisten Ziele => heftigster Schmerz. Monika meinte nach Abschluss der Behandlung mit leicht betrübtem Gesicht „Das war nicht so toll für Dich, richtig? Habs an Deinem Zucken bemerkt“ Mir fiel dazu nur ein „Stimmt. Ich hatte schon schönere Erlebnisse in meinem Leben“ und trocknete mir die leicht wässrig gewordenen Augen. Trotzdem geh ich diesen Freitag zu meinem 2. Termin. Vier Wochen sind rum, da lassen die Erinnerungen schon nach in meinem Alter, und um das Geld ist es mir dann doch zu schade. Und ich habe ja leise Hoffnung, dass es mit schwindender Anzahl an Haarwurzeln mit der Zeit weniger weh tun wird. Wenngleich Monika, eigentlich eine wirklich liebe Person, dazu gleich meinte „Dafür erhöhen wir dann aber die Lichtdosis (um mehr Wirkung zu erzielen)“. Das fand ich jetzt als Ausblick wieder nicht so wirklich tolle. Anyway. Ich habe überlebt. Und werds hoffentlich auch in Zukunft. Ich geb Euch dann bestimmt mal ein Update, ob es auch was bringt…außer Schmerzen und Kosten. Bis denne. Eure nina „Heulsuse“ petite

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