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Kid Creole – das Cajun-Restaurant in Berlin Friedrichshagen

oder manchmal muß man weite Wege auf sich nehmen.

Friedrichshagen… eine Stadtteil von Berlin den ich seit meiner Zeit in der kleinen Burlesque Bar in Köpenick nicht mehr besucht habe. Wobei das nicht ganz richtig ist… im letzten Jahr hab ich einen tollen Bootsausflug mit Meckis Bootsverleih erleben dürfen, dennoch ist es immer ein ganz schönes Stück Fahrt wenn man aus dem Süden Berlins kommt. Doch der Weg zum Kid Creole hat sich trotz unglaublicher Temperaturen gelohnt. Von aussen gar nicht als Restaurant so wirklich sichtbar liegt das Haus in der zweiten Reihe bietet aber dadurch einen tollen kleinen Garten ohne viel Strassenlärm. Gleich zu Beginn sticht hier der freundliche Service auf Augenhöhe heraus, der selbst entspannt bleibt wenn der Inhalt eines vollen Glases den Weg auf den Boden findet. Und für alle Tierliebhaber… auch die Vierbeiner scheinen hier ein Stein im Brett zu haben.

Das wesentliche ist dann aber das Essen. Wir waren 11 Personen und die Küche hat es geschafft diese ganzen Mahlzeiten gleichzeitg, heiß und auf den Punkt zu servieren. Oftmals ist das bei kleinen Küchen eher schwierig aber im Kid Creole geht sowas. Bei der Gelegenheit muss man allerdings auch erwähnen das man bei solch Gruppen eher reservieren sollte, denn trotz einer Aussenbestuhlung ist das Restaurant jetzt nicht riesig. Zurück zum Essen… Die Cajun-Küche ist aus den USA heute nicht mehr wegzudenken. Sie stellt einen „Mischmasch“ dar, wie man „Creolisch“ in das Deutsche übersetzen kann, mit südeuropäischen, westafrikanischen und karibischen Einflüssen. Die bekanntesten Gerichte heißen „Gumbo“ und „Jambalaya“ aber auch die Rippchen und der Burger sind hier mit Liebe zum Detail serviert. Extrawünsche werden promt erfüllt und das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut. Nachdem wir die Speisen auf dem Tisch hatten wurde es trotz der geselligen Runde sehr ruhig was immer ein gutes Zeichen dafür ist das es allen gut schmeckt. Wer also ein Ausflug nach Köpenick plant um vielleicht ein schönen Tag am Wasser zu verbringen oder vielleicht sogar auf dem Wasser sollte für abends das Kid Creole mal auf der To-Do Liste haben. Der einzige Knackpunkt bei unseren Ausflug war die gesperrte Salvador-Allende Brücke die uns bzw. unser Navigationssystem ganz schön herausgefordert hat. Allerdings erreicht man das Restaurant auch von der anderen Seite – dem Fürstenwalder Damm… und letztendlich findet der hungrige Wolf immer einen Weg zu den fein gewürzten Rippchen dieser Stadt… hahahaha… was für eine Methapher.

An dieser Stelle nochmaligst herzlichen Dank an Conny das sie uns alle wiedermal zusammengebracht hat. Eine Tatsache die heute mehr als kompliziert ist bei all den zeitlichen Herausforderungen die man so hat. Hier findet ihr weitere Informationen und Anfahrtswege zum Kid Creole. https://www.kidcreole.de/ , Bölschestraße 10, 12587 Berlin, 030 / 65 07 66 80

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QUEERLESQUE Mag ist das Magazin für Kultur und Burlesque Lebensart aus Berlin. WIr möchten einen subjektiven Überblick über die Vielfalt der Kultur in Berlin und Deutschland vermitteln. Internationale Burlesque Events und Vaudeville Kultur stehen dabei genauso im Fokus wie Travestie und jede Art der queeren Abendunterhaltung. Seit 2006 findet ihr hier gut gemeinte Ratschläge, kulinarische Tipps und Entdeckungen aus meinem bunten Berlin :)
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