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Kamikaze Queens LIVE! Automatic Life Record Release Party im Heimathafen

oder eine Stippvisite im historischem Rahmen

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Der Heimathafen Neukölln gehört zu jenen Locations den man den Prunk von außen überhaupt nicht ansieht. Inmitten von gefühlten 100 Dönerbuden führt eine schmale Toreinfahrt auf einen typischen Berliner Hinterhof und dort wiederum befindet sich eine Juwel der Veranstaltungsorte Berlins. Am Mittwoch sollte dieses Juwel auch noch von einer Band bespielt werden, denen ich nur das beste Wünsche, weil sie einfach grandios schräg und göttlich unterhaltsam sind. Die Kamikaze Queens vereinen Elemente des Burlesque mit Rockabilly, Psycho, Punk und einer Prise Anarchie. Zur Record Release Party der zweiten Platte holten sie sich eine singende Säge, eine vollbusige Schönheit, eine Dragqueen und jede Menge Akrobatik auf die Bühne. Das Motto der Veranstaltung lautete „Dress to Impress“…


Nun letztes war mir nicht wirklich möglich nach einem langen Arbeitstag und einem wichtigen Projekttreffen noch bis kurz vor Veranstaltungsbeginn aber so incognito macht es auch viel Spaß. Man ist so ungezwungen, muß nicht die ganze Zeit drüber nachdenken ob jemand einem eine Blitzdingens ins Antlitz hält und kann sich voll auf die Arbeit konzentrieren – die Dokumentation. Persönlich liegen mir die softeren Stücke der Kamikaze Queens mehr, weil ich der Meinung bin das sie gerade dort zeigen das sie wirklich als Duostimme funktionieren … aber bekanntlich kann man über Musik nicht streiten. Die fünfköpfige Band wurde am Mittwoch im Heimathafen Neukölln noch von Anita Drink begleitet, die passend zum jeweiligen Stück eine kleine Geschichte parat hatte. Wie die böse Stiefmutter las sie die Zeilen aus ihrem Überdimensionalen Buch vor und leitete die jeweilgen Stücke ein…

Genauso spannend war eine kurze aber schöne Einlage von einer Elfe mit einer singenden Säge. Während die Töne aus dem einstigen Werkzeug erklangen und im großen prunkvollen Tanzsaal den nächsten Song von Trinity einläuteten trat Kate in einem wunderbaren Meerjungfrauenkostüm auf die Bühne und begann ihre akrobatische Entkleidungnr…. Spätenstens da war mir klar… wie wunderbar abgefahren „sick inside“ diese Combo ist… und das sie am Vortag bei Radio Eins im Interview noch nervös waren macht sie einfach umsomehr sympatisch. Wenn Ihr die Platte im Laden im Independent Fach stehen seht… gibt es nur eins was zu tun ist… MITNEHMEN – axxo und bezahlen 😉

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