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IMANY auf Deutschland-Tournee im Heimathafen Berlin

oder fast schon wieder vergessen…

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Zur Zeit komme ich leider kaum noch hinterher meine Erlebnisse in Worte zu fassen.. und wenn ich auf den Terminkalender für Mai schaue, das befürchte ich es wird nicht besser. Einerseits bastel ich gerade an einer neuen Show, die vom Aufwand her alle meine bisherigen Bühnenbegegnungen in den Schatten stellen, zumindest fühlt sich das so an… und andererseits gibt es noch viele andere Projekte die meine Aufmerksamkeit einfordern. Ich glaub ich brauch bald mal einen Manager 😉 .. nur leider fehlt es dazu wieder an Auftritten mit hohen Gagen ;-). Egal.. ick will Euch nicht zutexten mit meinen Problemen auf hohem Niveau… sondern nochmal die Seele baumeln lassen wenn ich zurückdenke an IMANY im Heimathafen.

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Kurz nach der Teddy Verleihung mußte ich sogleich die Karten erwerben, denn IMANY hat mich geflashed… und das jute daran: Ich kannte sie vorher NULL. Solch Überraschungen sind immer eine Wohltat für die ausgelutschten Synapsen. Das das Konzert auch noch im wundertollen Heimathafen abging machte den Abend doppelt spannend. Neukölln ist und bleibt wohl immer der Ort der mein Leben maßgeblich prägte und der Heimathafen liegt wie ein Perle sowas von mittendrin. Natürlich ging es später los… eigentlich geht es immer später los – abgesehen vom Quatsch Comedy Club.. das war, so glaube ich die einzige Veranstaltung die ich in letzter Zeit besucht habe die tatsächlich pünktlich los ging. Als Anheizer wurde uns TeTe serviert der mit sehr schönen langsamen Gitarrengesang die Stimmung im Raume emotional auflud, teilweise so ruhig das der ein oder andere nach etwas mehr Tempo fragte :-). Doch dann kam sie… wie eine Elfe mit tiefer Stimme schwebte IMANY zum Mikro und verzauberte das Publikum vom ersten Song an. Ein Hauch Tracy Chapman findet man bei der aus den Komoren stammenden Sängerin, die dem Publikum kurz eine kleine Lektion in Geographie mit auf den Weg gab. Oder wußtet Ihr das die Komoren bei Madagaskar liegen?

So ab der Mitte des Konzerts spürte man das Imany von der eigenen Musik gefesselt wurde. Sie tanzte, kam aus der melancholischen Reserve und nahm die Bühne komplett ein. Die Band bestehen aus Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard und zwei Cellisten standen ihr dabei stets zur Seite und machten aus diesem Abend einen der besten Montage seit langem. Über 2 Stunden wurden wir entführt in das Land mit dem Shape of a broken heart, in eine soulige Welt voller Energie und Lebensmut… Um ersteres auch dem Publikum mitzugeben gab es einige Mitmachabenteuer zu bestehen – und spätestens als sie erwähnte das Hamburg wohl bisher die meiste Energie aufgebracht hat waren die Comeptitionberliner bei der Sache ;-). Imany lohnt sich live wirlich sehr… und der Heimathafen unterstrich das einmal mehr mit gutem Licht und gutem Sound…

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